
Ein wertiger Dual-Stick mit sinnvoller Backup-App und langer Garantie. Beim Schreiben großer Datenmengen gerät er jedoch ins Hintertreffen.
- Kapazität128 GB
- BauformStick mit SSD-Technik
- AnschlussUSB 3.2 Gen 1, 5 Gbit/s
- Lesenbis 400 MB/s
- Garantie5 Jahre eingeschränkt
Auf einen Blick
Vorteile
- USB-A und USB-C an einem Metallgehäuse
- Lexar-App für Foto-Backups an iOS und Android
- Fünf Jahre eingeschränkte Garantie
- Stabile Werte beim Lesen
Nachteile
- Schreibtempo sinkt bei großen Dateien deutlich
- Ein Stecker liegt stets offen
- Keine Öse für Schlüsselbund
- Nur USB 3.2 Gen 1
Technische Daten
TBW (Terabytes Written) gibt an, wie viele Terabyte laut Hersteller innerhalb der Garantiezeit auf die SSD geschrieben werden dürfen. Höher bedeutet langlebiger.
| Hersteller | Lexar |
|---|---|
| Modell | D50E |
| Kapazität | 128 GB |
| Bauform | Stick mit SSD-Technik |
| Stecker | USB-A und USB-C |
| Schnittstelle | USB 3.2 Gen 1, 5 Gbit/s |
| Lesen | bis 400 MB/s |
| Schreiben | bis 360 MB/s |
| Gehäuse | Metall |
| App | Lexar-App (iOS, Android) |
| Öse | nein |
| Kapazitäten | bis 1 TB |
| Garantie | 5 Jahre eingeschränkt |
| Gewicht | k. A. |
| Maße | k. A. |
| TBW | k. A. |
Die Daten stammen von der Produktseite. Unbekannte Werte: k. A.
Hallo und willkommen! Lexar nennt den D50E einen „JumpDrive Solid State Dual Drive“. Gemeint ist ein Stick mit SSD-Technik, der sowohl USB-A als auch USB-C besitzt und mit einer App Fotos vom Smartphone sichert. Wie sich die 128-GB-Version im Alltag schlägt und wo Käufer Abstriche machen, zeigt dieser Überblick.
Auf einen Blick: Was ist die Lexar D50E 128 GB?
- Stecker: USB-A und USB-C
- Schnittstelle: USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
- Tempo: bis 400 MB/s lesen und 360 MB/s schreiben
- Gehäuse: Metall
- Software: Lexar-App für iOS und Android
Der D50E gehört zu einer Reihe, die bis 1 TB reicht. Lexar setzt auf USB 3.2 Gen 1, was die Höchstwerte auf rund 400 MB/s begrenzt. Für Handy-Backups und Office-Daten genügt das, für große Videodateien weniger.
Die Garantie umfasst laut Lexar fünf Jahre, wobei sie als eingeschränkt bezeichnet wird. Die genauen Bedingungen stehen in den Garantiebestimmungen des Herstellers.
Wie gut ist die Verarbeitung?
Käufer beschreiben den Stick als schwer und wertig. Das Metallgehäuse vermittelt Stabilität und schützt die Elektronik. Gleichzeitig bemängeln sie, dass jeweils ein Stecker ungeschützt bleibt, da keine durchgehende Abdeckung für beide Enden vorhanden ist.
Eine Öse für Band oder Schlüsselring fehlt. Wer den Stick täglich mitnimmt, braucht daher eine separate Hülle oder Tasche, damit er nicht verloren geht.

Wie schlägt sich die Lexar D50E 128 GB in der Praxis?
Am iPhone mit USB-C funktioniert der Stick laut Rezensenten zuverlässig. Mit der Lexar-App lassen sich Fotos und Videos direkt sichern, ohne den Umweg über einen Computer. Das ist praktisch bei vollem Gerätespeicher im Urlaub.
Beim Schreiben großer Dateien zeigen Käufermessungen deutliche Schwankungen: Eine 4,5-GB-Datei startete mit etwa 300 MB/s und fiel dann auf 150 bis 160 MB/s. Bei einer Belegung von mehr als 60 Prozent sank die Schreibrate unter 100 MB/s. Ein weiterer Bericht nennt Einbrüche auf 150 bis 250 MB/s.
Einzelne Nutzer melden, dass der USB-A-Stecker nicht immer zuverlässig funktionierte oder Windows 11 keinen Laufwerksbuchstaben vergab. Das Lesen gilt dagegen als stabil.
Geräuschtest: Wie laut ist die Lexar D50E 128 GB?
Der Stick arbeitet ohne bewegliche Teile und ist damit völlig still.
Hinweise auf auffällige Erwärmung finden sich in den ausgewerteten Rezensionen nicht. Bei längeren Schreibvorgängen ist mit einer spürbaren Erwärmung des Metallgehäuses zu rechnen.
Die Lexar-App im Alltag
Die App ist der zentrale Unterschied zu vielen Konkurrenten. Nach dem Einstecken lassen sich Fotos und Videos auswählen und auf den Stick kopieren. Für Nutzer, die keine Cloud verwenden möchten, ist das eine unkomplizierte Möglichkeit, Erinnerungen zu sichern.
Die App funktioniert unter iOS und Android. Funktionen und Bedienung können sich mit Updates ändern, die Produktseite nennt keine Details zu weiteren Funktionen.
Warum das Schreibtempo sinkt
Viele kompakte SSD-Sticks verwenden einen schnellen Zwischenspeicher. Ist dieser voll, fällt die Geschwindigkeit auf das Niveau des eigentlichen Speichers. Je voller der Stick, desto kleiner wird der verfügbare Zwischenspeicher. Das erklärt, warum die Schreibrate bei über 60 Prozent Belegung deutlich sinkt.
Wer häufig große Dateien schreibt, sollte den Stick nicht zu voll werden lassen.
USB 3.2 Gen 1 als Grenze
Mit 5 Gbit/s ist die Schnittstelle älter als bei manchen Konkurrenten, die 10 Gbit/s nutzen. Dafür ist sie an nahezu jedem Gerät verfügbar. An Smartphones spielt der Unterschied ohnehin eine geringe Rolle.
Garantie im Detail
Fünf Jahre sind für einen Stick großzügig. Die Bezeichnung „eingeschränkt“ bedeutet, dass bestimmte Schäden, etwa durch unsachgemäße Behandlung, ausgeschlossen sein können. Kaufbeleg aufbewahren lohnt sich.
Fehlende Öse und offener Stecker
Weil ein Ende offen bleibt, sammelt sich in Taschen leicht Staub im Stecker. Gelegentliches Ausblasen beugt Kontaktproblemen vor. Eine kleine Schutzhülle schafft zusätzlich Abhilfe.
Laufwerksbuchstabe unter Windows 11
Taucht der Stick ohne Buchstaben auf, hilft die Datenträgerverwaltung: Rechtsklick auf die Partition und „Laufwerksbuchstaben ändern“ auswählen. Danach sollte der Stick im Explorer erscheinen.
Kapazitätswahl
128 GB reichen für Fotos und Dokumente. Für Videoarchive vom Smartphone in 4K empfiehlt sich mindestens 512 GB. Da größere Kapazitäten oft einen größeren Zwischenspeicher haben, kann auch das Schreibtempo profitieren.
Kompatibilität
Neben iPhones mit USB-C funktionieren Android-Geräte mit OTG, Windows-PCs und Macs. Lightning-iPhones benötigen einen anderen Datenträger. An Fernsehern hängt die Erkennung vom Dateisystem ab.
Für wen eignet sich der D50E?
Für Smartphone-Nutzer, die regelmäßig Fotos sichern und eine App-Lösung schätzen. Wer häufig große Videodateien schreibt oder höchste Geschwindigkeit braucht, ist mit einer externen NVMe-SSD besser beraten.
Vergleich mit anderen Dual-Sticks
Gegenüber Sticks mit 10 Gbit/s ist der D50E langsamer, bietet aber eine App und eine längere Garantie als manche Konkurrenten. Bei Gewicht und Haptik liegt er im oberen Bereich.
Datensicherheit
Eine Verschlüsselung wird nicht beworben, k. A. Wer sensible Daten transportiert, kann die Verschlüsselung des Betriebssystems nutzen. Wichtige Daten sollten zusätzlich an einem zweiten Ort gesichert werden.
Pflege
Sauber auswerfen, nicht in feuchter Umgebung lagern und den offenen Stecker schützen. So bleibt der Stick über die Garantiezeit hinaus nutzbar.
Praxisrechnung: Handy-Backup im Urlaub
Ein Smartphone mit 20 GB an neuen Fotos und Videos aus einer Urlaubswoche ist mit dem D50E in wenigen Minuten gesichert, sofern das Telefon die Daten schnell genug liefert. Bei einer einzelnen langen 4K-Aufnahme von mehreren Gigabyte kann der Zwischenspeicher dagegen ausgereizt werden, sodass die Übertragung gegen Ende spürbar langsamer läuft. Wer im Urlaub regelmäßig sichert, statt alles am letzten Tag zu kopieren, umgeht das weitgehend.
Die App erleichtert dabei die Auswahl, weil nicht jedes Bild einzeln markiert werden muss. Nach dem Sichern können Fotos vom Telefon gelöscht werden, um Platz zu schaffen, vorausgesetzt, eine weitere Kopie existiert an einem anderen Ort.
Messwerte aus Rezensionen eingeordnet
Die genannten Messwerte stammen von einzelnen Käufern mit unterschiedlicher Hardware. Ein Wert von 300 MB/s zu Beginn einer Übertragung bestätigt, dass der Stick die Herstellerangabe zeitweise annähernd erreicht. Der Abfall auf 150 bis 160 MB/s nach einigen Gigabyte und auf unter 100 MB/s bei stärkerer Belegung zeigt dagegen, wie stark die Dauerleistung vom Füllstand abhängt.
Für die Bewertung ist daher wichtig, ob die eigene Nutzung eher aus vielen kleinen oder wenigen großen Dateien besteht. Bei Dokumenten und Fotos spielt der Einbruch kaum eine Rolle, bei Videoarchiven umso mehr.
Formatierung ab Werk und Dateigrößen
In welchem Dateisystem der Stick ausgeliefert wird, ist nicht angegeben, k. A. Sollte er mit FAT32 kommen, sind Dateien über 4 GB nicht möglich, was bei Videos schnell zum Problem wird. Eine Umformatierung auf exFAT löst das und bleibt mit iOS, Android, Windows und macOS kompatibel.
Zwei Stecker, ein Gehäuse: Handhabung
Weil USB-A und USB-C an gegenüberliegenden Enden sitzen, ragt beim Einstecken am Smartphone der USB-A-Teil frei nach außen. Wer dabei telefoniert oder das Gerät in die Tasche steckt, sollte vorsichtig sein, denn die Hebelwirkung belastet die Buchse des Telefons. Am Notebook ist die Bauform unproblematisch. Das höhere Gewicht durch das Metallgehäuse macht diesen Effekt etwas stärker als bei Kunststoffsticks.
Rückgabe bei Problemen
Funktioniert einer der beiden Stecker nicht zuverlässig, sollte zunächst ein anderes Gerät getestet werden. Bleibt das Problem, ist ein Umtausch innerhalb der Rückgabefrist meist der schnellste Weg, danach greift die Herstellergarantie.
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Fazit: Lexar D50E 128 GB
BefriedigendDer Lexar D50E mit 128 GB ist ein wertiger Dual-Stick, der durch die Backup-App und fünf Jahre Garantie punktet. Für Handyfotos und Dokumente ist er gut geeignet.
Wer häufig große Dateien schreibt, wird von den Einbrüchen beim Schreibtempo enttäuscht sein.
Alternativen zur Lexar D50E 128 GB
| Modell | Im Test Lexar D50E 128 GBBei Amazon* (Werbelink) – Lexar D50E 128 GB | Intenso TX800 1TBBei Amazon* (Werbelink) – Intenso TX800 1TB | SanDisk Creator Phone SSD 1TBBei Amazon* (Werbelink) – SanDisk Creator Phone SSD 1TB | WD My Passport SSD 1TBBei Amazon* (Werbelink) – WD My Passport SSD 1TB | Crucial X10 Pro 1TBBei Amazon* (Werbelink) – Crucial X10 Pro 1TB |
|---|---|---|---|---|---|
| Kapazität | 0,13 TB | 1 TB | 1 TB | 1 TB | 1 TB |
| Typ | – | Mobil | Mobil | – | – |
| Anschluss | USB 3.2 Gen 1, 5 Gbit/s | USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s), USB-C | USB 3.2 Gen 2, USB-C | USB-C | USB-C |
| Lesen | 400 MB/s | 2.100 MB/s | 1.000 MB/s | 1.050 MB/s | 2.100 MB/s |
| Schreiben | 360 MB/s | – | 950 MB/s | 1.000 MB/s | 2.000 MB/s |
| IP-Schutz | – | – | – | – | IP55 |
| Fallschutz | – | – | – | 1,98 m | 2 m |
| Verschlüsselung | – | – | – | AES 256-bit (Hardware), Passwort | – |
| Gewicht | – | – | – | 45,7 g | – |
| Garantie | 5 Jahre | 5 Jahre | 5 Jahre | 5 Jahre | 3 Jahre |
Grün = gut, Rot = schwach, Schwarz = neutral (Herstellerangaben/Messwerte). * Werbelink
- SSK SD301 128 GB: bis 500 MB/s schreiben an 10 Gbit/s
- MOVE SPEED SP05 128 GB: Schiebemechanismus statt offener Stecker
- SSK SD500 500 GB: externe NVMe-SSD
Häufige Fragen zur Lexar D50E 128 GB
Wie schnell ist der D50E?
Bis 400 MB/s lesen und 360 MB/s schreiben.
Welche Stecker?
USB-A und USB-C.
Gibt es eine App?
Ja, die Lexar-App für iOS und Android.
Wie lange Garantie?
Fünf Jahre eingeschränkt.
Hat er eine Öse?
Nein.
Warum wird er beim Schreiben langsamer?
Weil der Zwischenspeicher bei großen Dateien und hoher Belegung erschöpft ist.
Funktioniert er am iPhone?
An Modellen mit USB-C ja.
Wie schwer ist er?
k. A.
Wurde er selbst getestet?
Nein, die Bewertung beruht auf Daten und Rezensionen.
Bis zu welcher Kapazität gibt es ihn?
Bis 1 TB.
Ist der Stick verschlüsselt?
k. A., eine Verschlüsselung wird nicht beworben.
Welche Schnittstelle nutzt er?
USB 3.2 Gen 1 mit 5 Gbit/s, also nicht die schnellere 10-Gbit/s-Variante.




