WD Red Plus 10TB Test

WD Red Plus 10TB – Produktfoto
8,5
UrteilSehr gutNote 8,5 von 10

Die WD Red Plus 10TB (WD100EFGX) ist eine luftgefüllte 3,5-Zoll-NAS-Festplatte mit 7200 U/min, 512 MB Cache und CMR. Western Digital nennt bis zu 260 MB/s und damit den Spitzenwert der Red-Plus-Familie.

  • Kapazität10 TB
  • Formfaktor3,5 Zoll
  • SchnittstelleSATA 6 Gb/s
  • Lesen260 MB/s
  • Garantie3 Jahre

Auf einen Blick

Vorteile

  • bis 260 MB/s
  • 512 MB Cache
  • CMR und NASware

Nachteile

  • laut mit 34/39 dBA
  • 8,8 W im Betrieb

Technische Daten

Technische Daten: WD Red Plus 10TB
HerstellerWestern Digital
ModellnummerWD100EFGX
Kapazität10 TB
Formfaktor3,5 Zoll
SchnittstelleSATA 6 Gb/s
Drehzahl7200 U/min
Cache512 MB
AufzeichnungCMR
Lesen (Dauertransfer)260 MB/s
Schreiben (Dauertransfer)260 MB/s
Workload180 TB/Jahr
MTBF1.000.000 Stunden
Leistungsaufnahme Betrieb8,8 W
Geräusch Leerlauf / Suchen34 / 39 dBA
Gewicht750 g
Garantie3 Jahre

Willkommen zum Testbericht der WD Red Plus 10TB. Zehn Terabyte in einem einzigen Schacht verändern die Planung eines NAS: Mit zwei Platten im Spiegel hast du bereits so viel Platz wie mit fünf 2-TB-Laufwerken ohne Redundanz. Die WD100EFGX ist die neueste 10-TB-Variante der Red Plus und dreht im Gegensatz zu den kleinen Modellen mit 7200 Umdrehungen. Das bringt Tempo, hat aber Folgen für Geräusch und Strombedarf. Was das konkret heißt, zeigt dir dieser Test.

Workload 180 TB pro Jahr, eine Million Stunden MTBF, freigegeben für bis zu acht Schächte, drei Jahre Garantie. Der Preis dafür sind 34 dBA im Leerlauf, 39 dBA bei Zugriffen und 8,8 Watt im Betrieb. Gesamtnote: 8,5 von 10.

Was unterscheidet die WD100EFGX von anderen Red-Plus-Modellen?

Im Red-Plus-Datenblatt gibt es zwei 10-TB-Platten: die ältere WD101EFBX und die neue WD100EFGX. Beide drehen mit 7200 U/min und sind luftgefüllt. Die WD100EFGX hat aber doppelt so viel Cache, nämlich 512 statt 256 MB, und nennt bis zu 260 statt 215 MB/s. Beim Lesen und Schreiben steigt die Leistungsaufnahme leicht von 8,4 auf 8,8 Watt, im Leerlauf von 4,6 auf 6,1 Watt.

Technisch ist die WD100EFGX im Datenblatt mit denselben Kennzahlen geführt wie die 12-TB-Schwester WD120EFGX. Cache, Drehzahl, Transferrate, Strom und Geräusch sind identisch. Der Unterschied liegt allein in der Kapazität. Für dich bedeutet das: Wenn dir zehn Terabyte pro Schacht reichen, bekommst du die gleiche Mechanik ohne Aufpreis für die zusätzlichen zwei Terabyte.

Welche Spezifikationen stehen im Datenblatt der WD100EFGX?

Die Tabelle enthält die offiziellen Werte aus Western Digitals Red-Plus-Datenblatt. Die Transferrate ist als interne Höchstrate angegeben, die an den äußeren Spuren erreicht wird.

Im Leerlauf zieht die Platte 6,1 Watt und im Standby 0,3 Watt. Der Anlaufstrom auf der 12-Volt-Leitung liegt bei bis zu 1,9 Ampere, dem höchsten Wert der Serie. Wenn du ein Gehäuse mit acht Schächten komplett mit WD100EFGX bestückst, sollte das Netzteil diese Spitze beim gleichzeitigen Hochfahren aller Platten verkraften. Viele NAS starten die Laufwerke deshalb gestaffelt.

Der Betriebsbereich reicht von 0 bis 65 Grad. Im Betrieb verträgt die Platte Stöße bis 70 G, ausgeschaltet bis 250 G. Bei der älteren WD101EFBX nennt das Datenblatt im Schreibbetrieb nur 30 G, hier hat die neue Generation zugelegt.

Für Lesefehler gibt Western Digital weniger als einen nicht korrigierbaren Fehler pro 10^14 gelesener Bits an, für die Köpfe 600.000 Parkzyklen. Diese Angaben unterscheiden sich innerhalb der Red Plus nicht.

Wie robust ist die WD Red Plus 10TB verarbeitet?

Mit 750 Gramm bei zehn Prozent Toleranz gehört die WD100EFGX zu den schwereren 3,5-Zoll-Platten. Die Maße entsprechen dem Standard mit 26,1 Millimetern Höhe, 147 Millimetern Länge und 101,6 Millimetern Breite. Die Befestigungsgewinde sitzen an den gewohnten Positionen.

Anders als viele große Platten anderer Hersteller kommt diese Red Plus ohne Heliumfüllung aus. Helium verringert den Luftwiderstand und senkt den Strombedarf. Die Luftlösung von Western Digital erklärt einen Teil der höheren Leistungsaufnahme, hat aber keinen Einfluss auf die Haltbarkeit, die der Hersteller mit denselben Werten wie bei den kleineren Modellen angibt.

Viele Käufer loben, dass die Platte im NAS schnell erkannt und eingebunden wird. Einzelne Rückmeldungen berichten von Laufwerken, die bereits beim ersten Test Fehler zeigten. Ein vollständiger Durchlauf mit dem NAS-eigenen Prüfwerkzeug oder einem Oberflächentest vor dem produktiven Einsatz deckt solche Fälle früh auf. Bei zehn Terabyte dauert das allerdings viele Stunden.

Wie schnell ist die Red Plus 10TB in der Praxis?

Mit bis zu 260 MB/s ist die WD100EFGX mehr als doppelt so schnell, wie ein Gigabit-Netz übertragen kann. Hängt dein NAS nur an einem einzelnen Gigabit-Port, wirst du diesen Vorteil beim Kopieren über das Netz kaum bemerken. Anders sieht es bei 2,5- oder 10-Gigabit-Anschlüssen aus, oder wenn das NAS intern viel arbeitet, etwa beim Verschieben von Daten zwischen Freigaben, beim Indexieren von Fotos oder bei Snapshots.

Ein spürbarer Vorteil der hohen Rate zeigt sich beim Rebuild. Je schneller die Platte schreibt, desto kürzer ist die Zeit, in der dein RAID ohne Redundanz läuft. Bei zehn Terabyte bleibt ein Wiederaufbau trotzdem eine Sache von deutlich mehr als einem halben Tag, weil die Rate zur Plattenmitte hin sinkt und das NAS nebenbei weiter arbeitet.

Der 512-MB-Cache unterstützt vor allem zufällige Zugriffe, wie sie entstehen, wenn mehrere Nutzer gleichzeitig auf unterschiedliche Ordner zugreifen oder auf dem NAS virtuelle Maschinen und Container laufen. Die höhere Drehzahl verkürzt zudem die Wartezeit, bis der gesuchte Sektor unter dem Kopf ankommt.

NASware sorgt dafür, dass die Platte Lesefehler schnell an das NAS meldet, statt sich in langen Wiederholungsversuchen zu verlieren. Für Verbünde mit vier bis acht großen Platten ist das wichtig, weil ein hängendes Laufwerk sonst das gesamte Array ausbremsen kann.

Zur Kapazitätsplanung: Zwei WD100EFGX im Spiegel ergeben zehn Terabyte nutzbaren Platz, vier Stück im RAID 5 dreißig Terabyte und im RAID 6 zwanzig Terabyte. Bei so großen Platten empfehlen viele NAS-Hersteller ab vier Laufwerken eine doppelte Parität, weil ein Rebuild lange dauert und in dieser Zeit eine weitere Platte ausfallen könnte. Denk daran, dass ein RAID kein Backup ersetzt. Gelöschte oder verschlüsselte Dateien sind auch im Verbund verloren.

Advanced Format ist laut Datenblatt an Bord. Die Platte arbeitet intern mit 4-KB-Sektoren, moderne NAS-Systeme richten die Partitionen automatisch passend aus.

Viele Käufer nutzen die WD100EFGX in Synology-, QNAP- oder Unraid-Systemen. Bei manchen neueren Synology-Geräten erscheinen für Platten von Drittherstellern Hinweise in der Oberfläche. Ein Blick in die Kompatibilitätsliste deines Geräts erspart dir Überraschungen.

Wie laut ist die WD Red Plus 10TB?

Hier zeigt sich die Kehrseite der 7200er-Drehzahl. Western Digital nennt 34 dBA im Leerlauf und 39 dBA bei durchschnittlicher Suche. Die kleinen Red-Plus-Modelle mit 5400 U/min liegen bei 21 bis 25 dBA im Leerlauf. Der Unterschied ist im Wohnraum deutlich hörbar.

Viele Käufer beschreiben ein gleichmäßiges Rauschen beim Drehen und ein kräftigeres Rattern bei Zugriffen. Steht das NAS im Arbeitszimmer oder Wohnzimmer, kann das stören. Ein Platz im Flur, Keller oder Abstellraum löst das Problem meist zuverlässig. Gedämpfte Einschübe und ein stabiler Untergrund helfen zusätzlich.

Auch die Wärme verdient Aufmerksamkeit. Mit 8,8 Watt pro Platte erzeugt ein Vierschacht-NAS bei Zugriffen etwa 35 Watt Abwärme allein durch die Laufwerke. Ein gut belüftetes Gehäuse ist hier wichtiger als bei sparsamen 5400er-Platten.

Welche Noten bekommt die WD Red Plus 10TB?

Zuverlässigkeit: 8,5 von 10

CMR, NASware, 180 TB Workload und eine Million Stunden MTBF sind solide. Die verbesserte Stoßfestigkeit gegenüber der WD101EFBX ist ein Fortschritt. Für Dauerlast mit vielen Nutzern ist die Red Pro mit höherer Workload besser geeignet.

Geschwindigkeit: 8,9 von 10

Mit 260 MB/s und 512 MB Cache ist sie das schnellste Red-Plus-Modell. Innerhalb der Serie erreicht nur die 12-TB-Schwester denselben Wert.

Preis-Leistung: 8,2 von 10

Du bekommst dieselbe Technik wie bei der 12-TB-Version. Wer die zwei Terabyte nicht braucht, spart. Der höhere Strombedarf schlägt im Dauerbetrieb aber auf die Betriebskosten durch.

Gesamtnote: 8,5 von 10

Eine schnelle CMR-Platte für ambitionierte Heim- und Büro-NAS, die ihren Platz am besten fern vom Schreibtisch findet.

Für wen eignet sich die WD Red Plus 10TB?

Die WD100EFGX ist die richtige Wahl, wenn du ein NAS mit schnellem Netzanschluss betreibst, große Datenmengen bewegst oder kurze Rebuild-Zeiten möchtest. Sie passt zu Medienservern mit großer Bibliothek, zu Fotografen mit umfangreichen RAW-Archiven und zu kleinen Büros, in denen mehrere Personen gleichzeitig arbeiten.

Wenn dein NAS im Wohnraum steht oder du vor allem Strom sparen willst, ist eine 5400er-Platte wie die Red Plus 6TB oder 8TB die angenehmere Lösung.

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Bewertung im Detail

Zuverlässigkeit8,5/10
Geschwindigkeit8,9/10
Preis/Leistung8,2/10
Gesamtnote8,5/10

Fazit: WD Red Plus 10TB

Sehr gut
8,5

Alternativen zur WD Red Plus 10TB

ModellWD Red Plus 12TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Plus 12TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Plus 12TBToshiba N300 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoToshiba N300 8TBBei Amazon* (Werbelink) – Toshiba N300 8TBWD Red Plus 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Plus 8TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Plus 8TBSeagate BarraCuda 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate BarraCuda 8TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate BarraCuda 8TB
Kapazität12 TB8 TB8 TB8 TB
Formfaktor3,53,53,53,5
SchnittstelleSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/s
Lesen260 MB/s260 MB/s215 MB/s190 MB/s
Schreiben260 MB/s260 MB/s215 MB/s190 MB/s
Drehzahl7.200 U/min7.200 U/min5.640 U/min5.400 U/min
Cache512 MB512 MB256 MB256 MB
AufzeichnungCMRCMRCMRSMR
Garantie3 Jahre3 Jahre3 Jahre2 Jahre

Grün = gut, Rot = schwach, Schwarz = neutral (Herstellerangaben/Messwerte). * Werbelink

Die WD Red Plus 12TB (WD120EFGX) bietet bei identischen Daten zwei Terabyte mehr. Wenn der Aufpreis gering ist, lohnt sie sich für mehr Reserve.

Seagates IronWolf mit 10 TB ist eine Alternative mit Rescue-Datenrettung. Seagate gibt Geräusch in Bel an, ein direkter Vergleich mit den dBA-Werten ist daher nicht möglich.

Wenn du höhere Belastbarkeit und längere Garantie suchst, schau dir die WD Red Pro oder die Seagate IronWolf Pro an. Beide sind für größere Gehäuse und mehr Workload freigegeben.

Häufige Fragen zur WD Red Plus 10TB

Was ist der Unterschied zwischen WD100EFGX und WD101EFBX?

Die WD100EFGX hat 512 statt 256 MB Cache, erreicht bis zu 260 statt 215 MB/s und verträgt im Schreibbetrieb Stöße bis 70 statt 30 G. Dafür braucht sie im Leerlauf 6,1 statt 4,6 Watt.

Ist die WD100EFGX eine Helium-Platte?

Nein, laut Datenblatt ist sie luftgefüllt. Die einzige Red Plus mit Helium ist die WD120EFBX.

Nutzt die Red Plus 10TB CMR oder SMR?

CMR. Alle Modelle der Red Plus arbeiten laut Western Digital mit konventioneller Aufzeichnung.

Ist die Platte für ein NAS im Wohnzimmer zu laut?

Das hängt von deinem Empfinden ab. Mit 34 dBA im Leerlauf und 39 dBA bei Zugriffen ist sie deutlich lauter als 5400er-Modelle. Viele Käufer stellen das NAS deshalb in einen Nebenraum.

Wie lange ist die Garantie?

Western Digital gibt drei Jahre beschränkte Garantie, die Bedingungen richten sich nach der Region.

Toshiba N300 8TB Test

Toshiba N300 8TB – Produktfoto
8,6
UrteilSehr gutNote 8,6 von 10

Die Toshiba N300 8TB ist eine CMR-NAS-Platte mit 7200 Umdrehungen und 512 MB Cache. Toshiba nennt bis zu 281 MB/s, damit gehört sie zu den schnellsten 8-TB-NAS-Platten.

  • Kapazität8 TB
  • Formfaktor3,5 Zoll
  • SchnittstelleSATA 6 Gb/s
  • Lesen281 MB/s
  • Garantie3 Jahre

Auf einen Blick

Vorteile

  • 7200 U/min
  • bis 260 MB/s
  • CMR

Nachteile

  • laut bei Zugriffen
  • recht warm

Technische Daten

Technische Daten: Toshiba N300 8TB
HerstellerToshiba
ModellnummerHDWG780EZSTA (Bulk: MN10ADA800S)
Kapazität8 TB
Formfaktor3,5 Zoll
SchnittstelleSATA 6 Gb/s
Drehzahl7200 U/min
Cache512 MB
AufzeichnungCMR
Lesen (Dauertransfer)281 MB/s
Schreiben (Dauertransfer)281 MB/s
Workload180 TB/Jahr
MTBF1.000.000 Stunden
Leistungsaufnahme Betriebk. A.
Geräusch Leerlauf / Suchen34 dB / k. A.
Gewichtk. A.
Garantie3 Jahre

Die Werte stammen aus Toshibas N300-Datenblatt für das Modell MN10ADA800S. Toshiba nennt 34 dB im Leerlauf, aber keinen Wert für Suchzugriffe. Bei Leistungsaufnahme und Gewicht widersprechen sich zwei Toshiba-Dokumente, deshalb steht dort k. A.

Mit 281 MB/s liegt die N300 deutlich über der Red Plus 8TB mit 215 MB/s und der IronWolf 8TB. Sie erreicht Werte, die sonst Pro- und Enterprise-Platten vorbehalten sind. Grund sind die hohe Drehzahl und die Datendichte der aktuellen Toshiba-Plattformen.

Willkommen zum Testbericht der Toshiba N300 8TB. Toshiba ist im NAS-Bereich weniger präsent als Seagate und WD, doch die N300 hat sich unter Kennern einen festen Platz erarbeitet. Sie gilt als Platte für alle, die im Heim-NAS mehr Tempo wollen, als die leisen 5400er-Modelle bieten, und dafür etwas mehr Geräusch in Kauf nehmen. Hier erfährst du, was die 8-TB-Version auszeichnet, wie sie sich gegen Red Plus und IronWolf schlägt und welche Punkte vor dem Kauf zu beachten sind.

Sie ist für 180 TB Workload pro Jahr und Systeme mit bis zu acht Schächten ausgelegt und hat drei Jahre Garantie. Nachteile sind die hörbaren Zugriffe und die höhere Wärme. Gesamtnote: 8,6 von 10.

Was ist die Toshiba N300 8TB?

Die N300 ist Toshibas NAS-Serie für Heim- und Kleinbüronutzer. Die 8-TB-Version arbeitet mit 7200 Umdrehungen, konventioneller Aufzeichnung und einem 512 MB großen Cache. Toshiba gibt sie für den Dauerbetrieb in Systemen mit bis zu acht Schächten frei, die MTBF liegt bei 1 Million Stunden.

Laut Angebot handelt es sich um die Teilenummer MN10ADA800S. Das ist die Bulk-Version der aktuellen N300 8TB, im Handel heißt sie HDWG780EZSTA. Die ältere HDWG480 mit 256 MB Cache und 260 MB/s ist ein anderes Modell. Prüfe nach der Lieferung trotzdem das Etikett, damit du sicher die neue Revision bekommst.

Wie ist die Toshiba N300 8TB verarbeitet?

Die N300 trägt ein schlichtes Etikett mit Toshiba-Schriftzug. Das Gehäuse ist solide, die Montagebohrungen entsprechen dem Standard. Toshiba verbaut Sensoren für Rotationsvibration, die Schwingungen benachbarter Platten im NAS ausgleichen. Bei 7200 Umdrehungen ist das wichtiger als bei langsameren Platten.

Mehrfach wird in Rezensionen erwähnt, dass die Verpackung beim Versand dürftig war. Einige Käufer erhielten die Platte nur in einer antistatischen Hülle mit wenig Polsterung. Ein vollständiger Oberflächentest nach Erhalt ist deshalb besonders ratsam, damit ein Transportschaden innerhalb der Rückgabefrist auffällt.

Wie schlägt sich die Toshiba N300 8TB im Alltag?

Im Heim-NAS fällt die N300 vor allem bei großen Dateien und gleichzeitigen Zugriffen positiv auf. Laut Datenblatt liegt sie mit ihrem Höchstwert klar über den 5400er-NAS-Platten. Für Medienserver, die mehrere Streams gleichzeitig ausliefern, und für Fotobibliotheken mit vielen Vorschaubildern ist das ein spürbarer Vorteil.

In Heim-NAS-Systemen mit zwei bis vier Schächten läuft sie laut vielen Rezensionen problemlos. Erkennung und Einbindung in Synology-, QNAP- und TrueNAS-Systeme werden selten als problematisch beschrieben. Bei Synology kann je nach Modell ein Hinweis auf nicht verifizierte Laufwerke erscheinen, der Betrieb bleibt davon unberührt.

Ein Thema ist die Wärme. Die Temperaturen liegen im Dauerbetrieb nach Berichten oft bei 40 bis 45 Grad, ein Lüfter am Laufwerkskäfig ist deshalb sinnvoll. In passiv gekühlten oder sehr kompakten NAS-Geräten kann es eng werden. Wer die Lüfterkurve des NAS auf leise stellt, sollte die Plattentemperatur im Blick behalten.

Für Docker-Container, virtuelle Maschinen und Datenbanken auf dem NAS profitiert die N300 von der kürzeren Zugriffszeit der 7200 Umdrehungen. Dienste starten schneller, und Wartungsaufgaben wie Scrubs oder Indexierung sind früher abgeschlossen.

Langzeiterfahrungen mit der N300 sind überwiegend positiv. Viele Besitzer schätzen, dass Toshiba eine dritte Marke neben Seagate und WD bietet. Wer bewusst Platten verschiedener Hersteller mischt, um Serienfehler zu vermeiden, setzt die N300 gern als Ergänzung ein.

Toshiba N300 8TB, WD Red Plus 8TB oder IronWolf 8TB?

Alle drei sind CMR-NAS-Platten mit 8 TB, drei Jahren Garantie und 180 TB Workload. Die Unterschiede liegen bei Drehzahl, Tempo und Geräusch.

Die WD Red Plus 8TB dreht mit 5640 Umdrehungen, erreicht 215 MB/s und ist sehr leise und kühl. Die IronWolf 8TB liegt beim Tempo in einem ähnlichen Bereich und bringt einen Datenrettungsservice mit. Die N300 ist mit 7200 Umdrehungen und 281 MB/s die schnellste der drei, aber auch die lauteste und wärmste.

Für ein NAS im Wohnzimmer ist die Red Plus die bessere Wahl. Wer das NAS in einem separaten Raum betreibt und mehr Leistung will, wählt die N300. Wer im Notfall professionelle Datenrettung möchte, greift zur IronWolf.

Wann lohnt sich die 7200er-Drehzahl im Heim-NAS?

Im Gigabit-Netz ist das Netzwerk mit rund 115 MB/s der Engpass. Eine einzelne N300 bringt dort beim Kopieren keinen Vorteil gegenüber langsameren Platten. Der Unterschied zeigt sich erst bei schnellerer Netzwerkanbindung oder bei Aufgaben, die direkt auf dem NAS laufen.

Mit 2,5-Gigabit-Ethernet, das viele aktuelle NAS-Geräte bieten, reicht schon eine N300 für fast die volle Bandbreite. Im RAID mit mehreren Platten wird auch 10 Gigabit gut ausgelastet. Wer Videos direkt vom NAS schneidet oder große Backups mehrerer Rechner gleichzeitig ablegt, profitiert merklich.

Ohne solche Anforderungen ist die leisere Red Plus oft die angenehmere Wahl. Die N300 richtet sich an Nutzer, die Tempo höher gewichten als Ruhe.

Was trennt die N300 von Toshibas Enterprise-Serie MG?

Toshiba führt neben der N300 die MG-Serie für Rechenzentren. Beide nutzen 7200 Umdrehungen und konventionelle Aufzeichnung, unterscheiden sich aber deutlich in der Auslegung. Die MG-Platten sind für 550 TB Workload pro Jahr, 2,5 Millionen Stunden MTBF und fünf Jahre Garantie gebaut. Die N300 liegt mit 180 TB, 1 Million Stunden und drei Jahren eine Klasse darunter.

Für ein Heim-NAS mit zwei bis acht Schächten reicht die N300 völlig. Ihre Firmware ist auf den NAS-Betrieb abgestimmt, und Toshiba gewährt die Garantie direkt für diesen Einsatzbereich. Die MG-Serie lohnt sich vor allem, wenn du viele Platten in einem Server betreibst, sehr hohe Datenmengen bewegst oder die längere Garantie möchtest.

Beim Geräusch ähneln sich beide. Enterprise-Platten sind tendenziell noch etwas lauter bei Zugriffen, weil ihre Mechanik auf schnelle Kopfbewegungen statt auf Ruhe optimiert ist. Wer die N300 schon als laut empfindet, wird mit einer MG nicht glücklicher.

Preislich liegt die N300 bei 8 TB meist unter vergleichbaren Enterprise-Modellen. Bei sehr großen Kapazitäten wie 18 oder 20 TB kehrt sich das Verhältnis oft um, weil Enterprise-Platten in großen Stückzahlen gefertigt werden. Für die 8-TB-Größe ist die N300 daher die naheliegendere Wahl.

Ein praktischer Unterschied betrifft auch den Kaufweg. Die N300 wird überwiegend als Einzelhandelsware verkauft, Enterprise-Platten dagegen oft als lose Bulk-Ware. Bei Einzelhandelsware ist die Garantieabwicklung meist klarer geregelt, was im Schadensfall Zeit und Nerven spart.

Wie laut ist die Toshiba N300 8TB?

Toshiba nennt für den Leerlauf 34 dB, einen Wert für Suchzugriffe gibt es nicht. Im Leerlauf ist ein gleichmäßiges Surren der 7200 Umdrehungen zu hören. Viele Besitzer beschreiben es als präsent, aber nicht störend, wenn das NAS nicht direkt neben dem Schreibtisch steht.

Bei Zugriffen ist die N300 deutlich hörbar. Das Klackern der Köpfe ist lauter als bei 5400er-Platten und fällt besonders bei vielen kleinen Zugriffen auf, etwa beim Indexieren von Fotos. In einem stillen Wohnraum kann das stören, in einem Abstellraum oder Büro geht es unter.

Weiche Einschübe und ein stabiles NAS-Gehäuse dämpfen die Übertragung von Vibrationen. Einige Nutzer planen Indexierungen und Scrubs in die Nacht, um tagsüber Ruhe zu haben.

Wenn du die Toshiba N300 8TB kaufen möchtest: Toshiba N300 8TB bei Amazon*.

Bewertung im Detail

Zuverlässigkeit8,4/10
Geschwindigkeit8,9/10
Preis/Leistung8,6/10
Gesamtnote8,6/10

Sie erzielt 8,6 von 10 Punkten. Schnell und solide, aber laut und warm.

Zuverlässigkeit: 8,4/10

CMR, 1 Million Stunden MTBF und drei Jahre Garantie sind solide. Die teils dürftige Versandverpackung kostet etwas.

Geschwindigkeit: 8,9/10

Mit 281 MB/s ist sie die schnellste 8-TB-Platte in diesem Vergleich.

Preis-Leistung: 8,6/10

Der Preis ist für die gebotene Leistung gut.

Fazit: Toshiba N300 8TB

Sehr gut
8,6

Ja, wenn du im Heim-NAS mehr Tempo willst und das Gerät nicht im Wohnbereich steht. Sie bietet Leistung auf Pro-Niveau zum Preis einer NAS-Platte. Für ein leises NAS ist die WD Red Plus 8TB die bessere Wahl.

Alternativen zur Toshiba N300 8TB

ModellIm TestToshiba N300 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoToshiba N300 8TBBei Amazon* (Werbelink) – Toshiba N300 8TBWD Red Plus 12TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Plus 12TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Plus 12TBWD Red Plus 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Plus 8TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Plus 8TBSeagate BarraCuda 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate BarraCuda 8TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate BarraCuda 8TBSeagate IronWolf 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate IronWolf 8TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate IronWolf 8TB
Kapazität8 TB12 TB8 TB8 TB8 TB
Formfaktor3,53,53,53,53,5
SchnittstelleSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/s
Lesen260 MB/s260 MB/s215 MB/s190 MB/s210 MB/s
Schreiben260 MB/s260 MB/s215 MB/s190 MB/s210 MB/s
Drehzahl7.200 U/min7.200 U/min5.640 U/min5.400 U/min7.200 U/min
Cache512 MB512 MB256 MB256 MB256 MB
AufzeichnungCMRCMRCMRSMRCMR
Garantie3 Jahre3 Jahre3 Jahre2 Jahre3 Jahre

Grün = gut, Rot = schwach, Schwarz = neutral (Herstellerangaben/Messwerte). * Werbelink

Die WD Red Plus 8TB ist leiser und kühler, aber langsamer. Die IronWolf 8TB bietet Datenrettung und Health Management. Wer mehr Kapazität bei hohem Tempo will, findet in der WD Red Plus 12TB eine Alternative mit 7200 Umdrehungen.

Häufige Fragen zur Toshiba N300 8TB

Ist die Toshiba N300 für Synology geeignet?

Ja, sie läuft in Synology-Geräten. Je nach Modell erscheint ein Hinweis auf nicht verifizierte Laufwerke.

Wie warm wird die N300 8TB?

Besitzer berichten von 40 bis 45 Grad im Dauerbetrieb. Ein aktiver Lüfter am Laufwerkskäfig ist sinnvoll.

Ist die N300 lauter als die WD Red Plus?

Ja. Mit 7200 Umdrehungen ist sie im Leerlauf und bei Zugriffen deutlich hörbarer.

Für wie viele Schächte ist sie freigegeben?

Toshiba gibt die N300 für NAS-Systeme mit bis zu acht Schächten frei.

Welche Modellnummer bekomme ich?

Das Angebot nennt die Bulk-Version MN10ADA800S, im Handel heißt sie HDWG780EZSTA. Prüfe das Etikett nach Erhalt.

Lohnt sich die N300 im Gigabit-Netz?

Beim reinen Kopieren über das Netz kaum. Vorteile bringt sie bei Aufgaben direkt auf dem NAS und bei schnellerem Netzwerk.

WD Red Plus 8TB Test

WD Red Plus 8TB – Produktfoto
8,5
UrteilSehr gutNote 8,5 von 10

Die WD Red Plus 8TB arbeitet mit CMR und 5640 Umdrehungen und erreicht bis zu 215 MB/s. Sie braucht im Betrieb nur rund 5,2 Watt, bleibt kühl und ist mit 24 dBA im Leerlauf sehr leise.

  • Kapazität8 TB
  • Formfaktor3,5 Zoll
  • SchnittstelleSATA 6 Gb/s
  • Lesen215 MB/s
  • Garantie3 Jahre

Auf einen Blick

Vorteile

  • CMR, RAID-tauglich
  • leise und kühl
  • bis 215 MB/s

Nachteile

  • Leerlauf-Ticken
  • nur drei Jahre Garantie

Technische Daten

Technische Daten: WD Red Plus 8TB
HerstellerWestern Digital
ModellnummerWD80EFPX
Kapazität8 TB
Formfaktor3,5 Zoll
SchnittstelleSATA 6 Gb/s
Drehzahl5640 U/min
Cache256 MB
AufzeichnungCMR
Lesen (Dauertransfer)215 MB/s
Schreiben (Dauertransfer)215 MB/s
Workload180 TB/Jahr
MTBF1.000.000 Stunden
Leistungsaufnahme Betrieb5,2 W
Geräusch Leerlauf / Suchen24 / 28 dBA
Gewicht715 g
Garantie3 Jahre

Alle Angaben stammen aus dem WD-Datenblatt zur Red-Plus-Serie.

Bemerkenswert ist das Verhältnis von Kapazität zu Stromverbrauch. 5,2 Watt im Betrieb sind für eine 8-TB-Platte ein sehr niedriger Wert. Viele 7200er-Platten dieser Größe brauchen deutlich mehr. Im Leerlauf nennt WD rund 3,4 Watt.

Willkommen zum Testbericht der WD Red Plus 8TB. Acht Terabyte pro Platte sind für viele Heim-NAS der Sweet Spot: genug Platz für große Mediensammlungen, aber noch überschaubare Rebuild-Zeiten. Die Red Plus in dieser Größe hat sich einen Ruf als besonders leise und sparsame Wahl erarbeitet. Hier liest du, was die aktuelle Revision WD80EFPX ausmacht, warum ihre ungewöhnliche Drehzahl kein Zufall ist und wo sie sich gegenüber IronWolf und Toshiba einordnet.

Schwächen sind das bekannte Leerlauf-Ticken und die Garantie von nur drei Jahren. Gesamtnote: 8,5 von 10.

Was ist die WD Red Plus 8TB?

Die WD80EFPX ist eine 3,5-Zoll-NAS-Festplatte mit konventioneller Aufzeichnung, 256 MB Cache und SATA-Anschluss. WD hat sie für NAS-Systeme mit bis zu acht Schächten freigegeben. Die Workload liegt bei 180 TB pro Jahr, die MTBF bei 1 Million Stunden.

Auffällig ist die Drehzahl von 5640 Umdrehungen pro Minute. Sie liegt zwischen der klassischen 5400er-Klasse und 7200er-Platten. WD sucht damit einen Kompromiss: etwas mehr Tempo als bei den kleinen Red Plus, aber ohne den Lärm und die Wärme schneller Platten. Mit 215 MB/s ist sie spürbar schneller als die 4-TB-Version mit 180 MB/s, was neben der Drehzahl auch an der höheren Datendichte liegt.

Wie ist die WD Red Plus 8TB verarbeitet?

Das Gehäuse trägt das bekannte rote WD-Etikett. Mit 715 Gramm ist die Platte etwas schwerer als die 4-TB-Version. Die Verarbeitung ist tadellos, Gewinde und Anschlüsse sitzen exakt.

Wie alle Red-Plus-Modelle nutzt sie die NASware-3.0-Firmware. Dazu gehören ein begrenztes Zeitfenster für die Fehlerkorrektur, das im RAID wichtig ist, sowie Funktionen für den Dauerbetrieb. Die Platte ist für den 24/7-Einsatz ausgelegt und verträgt die Vibrationen benachbarter Platten in einem Mehrschacht-NAS.

Ältere Generationen der Red 8TB, etwa die WD80EFZX oder EFAX, waren heliumgefüllt und liefen mit 5400 Umdrehungen. Die neue EFPX ist eine eigenständige Revision mit anderer Drehzahl. Wenn du vorhandene Platten ergänzen willst, ist das wichtig: Mischbetrieb im RAID funktioniert zwar, die langsamste Platte bestimmt aber das Tempo.

Wie schlägt sich die WD Red Plus 8TB im Alltag?

Der typische Einsatz ist ein Vierschacht-NAS mit RAID 5 oder SHR, das daraus rund 24 TB nutzbaren Speicher macht. Für Plex- oder Jellyfin-Mediatheken, Fotoarchive und zentrale Backups der Familie ist das eine bequeme Größe. Viele Käufer berichten, dass sie damit von älteren 3- oder 4-TB-Platten umsteigen und den Platz im NAS mehr als verdoppeln.

Im Gigabit-Netz merkst du die Datenrate der einzelnen Platte kaum, weil das Netz bei rund 115 MB/s begrenzt. Im RAID-Verbund mit 2,5-Gigabit-Anbindung sind dagegen Übertragungen über 250 MB/s möglich, weil sich die Leistung mehrerer Platten addiert. Für die meisten Heimanwender reicht die Red Plus 8TB damit auch bei schnellerem Netz.

Positiv erwähnen viele, dass die Platte trotz höherer Drehzahl als die 4-TB-Version kaum wärmer wird. Im Dauerbetrieb liegen die Temperaturen in kompakten NAS-Geräten meist im unteren bis mittleren 30er-Bereich. Das erlaubt eine leise Lüfterkurve im NAS.

Der Rebuild einer 8-TB-Platte dauert erfahrungsgemäß etwa ein bis eineinhalb Tage, je nach Belegung und Systemleistung. Das ist bei einfacher Parität noch vertretbar. Wer mehr Sicherheit will, nutzt ab fünf Platten RAID 6 oder SHR-2.

Über die Langzeitzuverlässigkeit liegen für die neue EFPX naturgemäß weniger Erfahrungen vor als für die Vorgängerrevisionen. Die bisherigen Bewertungen sind überwiegend positiv. Ausfälle innerhalb der ersten Wochen werden vereinzelt berichtet, was bei Festplatten nicht ungewöhnlich ist und durch einen Oberflächentest vor der Nutzung früh erkannt wird.

Was bedeutet der geringe Stromverbrauch über die Jahre?

Ein NAS läuft meist rund um die Uhr. Der Verbrauch der Platten macht dabei einen großen Teil der Gesamtleistung aus. Bei vier Red Plus 8TB im Betrieb liegt der Bedarf allein der Platten bei etwa 21 Watt, im Leerlauf bei rund 14 Watt. Vergleichbare 7200er-Platten kommen leicht auf das Doppelte.

Auf ein Jahr gerechnet ergeben sich daraus spürbare Unterschiede auf der Stromrechnung, vor allem bei mehreren Platten und dauerhaftem Betrieb. Über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren kann der geringere Verbrauch einen Teil des Kaufpreises wieder hereinholen. Zusätzlich spart die geringere Wärme Energie bei den NAS-Lüftern und verlängert vermutlich die Lebensdauer anderer Komponenten.

Wer den Verbrauch weiter senken möchte, kann im NAS den Ruhezustand für die Platten aktivieren. Ob das sinnvoll ist, hängt vom Nutzungsprofil ab: Bei seltenen Zugriffen spart es Strom, bei häufigem Aufwecken erhöht es die Zahl der Anlaufvorgänge, was viele Besitzer lieber vermeiden.

Red Plus 8TB oder Red Plus 12TB: Welche passt besser?

Innerhalb der Red-Plus-Serie ist das der wichtigste Vergleich, denn beide Modelle unterscheiden sich stärker, als die Kapazität vermuten lässt. Die 12-TB-Version WD120EFGX dreht mit 7200 Umdrehungen, hat 512 MB Cache und kommt auf bis zu 260 MB/s. Sie ist damit klar schneller als die 8-TB-Version.

Dafür zahlt die 12-TB-Platte bei Lautstärke und Verbrauch. WD nennt 34 dBA im Leerlauf und 39 dBA beim Suchen, also rund zehn Dezibel mehr als bei der 8-TB-Version. Das ist ein deutlich hörbarer Unterschied, subjektiv fast eine Verdopplung der Lautstärke. Der Verbrauch im Betrieb liegt bei etwa 8,8 Watt statt 5,2 Watt.

Die Wahl hängt also davon ab, wo dein NAS steht und was du brauchst. Steht es im Wohnzimmer, Arbeitszimmer oder Schlafzimmer, ist die 8-TB-Version die angenehmere Wahl. Steht es im Keller oder Abstellraum und du nutzt ein schnelles Netz mit 2,5 oder 10 Gigabit, kann die 12-TB-Version ihre Tempovorteile ausspielen.

Beim Preis pro Terabyte liegen beide oft nah beieinander. Bei gleicher Gesamtkapazität brauchst du mit 12-TB-Platten weniger Schächte, was in kleinen NAS-Geräten ein Argument ist. Ein Zweischacht-NAS mit zwei 12-TB-Platten im Spiegel bietet 12 TB, mit 8-TB-Platten nur 8 TB.

Garantie, Workload und MTBF sind bei beiden Modellen identisch. In der Zuverlässigkeit unterscheiden sie sich laut Datenblatt also nicht. Die Entscheidung fällt allein zwischen Ruhe und Sparsamkeit auf der einen und Tempo und Kapazität auf der anderen Seite.

Wie laut ist die WD Red Plus 8TB?

Sie gehört zu den leisesten 8-TB-Platten. WD gibt 24 dBA im Leerlauf und 28 dBA bei Zugriffen an. Im Alltag ist ein gleichmäßiges, leises Surren zu hören, das in einem Raum mit normalen Hintergrundgeräuschen kaum auffällt.

Das bekannte WD-Ticken im Leerlauf ist auch bei diesem Modell vorhanden. Alle paar Sekunden ist ein leises Klicken zu hören, das von einer Wartungsfunktion der Firmware stammt. Es wird in vielen Rezensionen erwähnt, oft mit dem Hinweis, dass man sich daran gewöhnt. Wer das NAS im Schlafzimmer betreibt, könnte es als störend empfinden.

Bei Zugriffen hörst du ein dezentes Rattern der Köpfe, das deutlich weicher klingt als bei 7200er-Platten. Für ein NAS im Wohnzimmer oder Büro ist die Red Plus 8TB eine angenehme Wahl.

Wenn du die WD Red Plus 8TB kaufen möchtest: WD Red Plus 8TB bei Amazon*.

Bewertung im Detail

Zuverlässigkeit8,6/10
Geschwindigkeit8,3/10
Preis/Leistung8,6/10
Gesamtnote8,5/10

Sie erhält 8,5 von 10 Punkten. Leise, sparsam und mit guter Leistung für den Heimgebrauch.

Zuverlässigkeit: 8,6/10

CMR, NASware 3.0 und 1 Million Stunden MTBF sind eine solide Grundlage. Drei Jahre Garantie sind für eine NAS-Platte üblich, Pro-Modelle bieten mehr.

Geschwindigkeit: 8,3/10

Mit 215 MB/s liegt sie zwischen den 5400er-Platten und 7200er-Modellen. Für Heim-NAS ist das gut.

Preis-Leistung: 8,6/10

Der Preis pro Terabyte ist attraktiv, und der niedrige Verbrauch spart im Dauerbetrieb zusätzlich.

Fazit: WD Red Plus 8TB

Sehr gut
8,5

Ja, für ein Heim-NAS mit zwei bis acht Schächten ist sie eine der ausgewogensten Platten. Sie verbindet ordentliches Tempo mit geringer Lautstärke und niedrigem Verbrauch. Wer mehr Leistung braucht und Lärm in Kauf nimmt, wählt eine 7200er-Platte wie die Toshiba N300 8TB.

Alternativen zur WD Red Plus 8TB

ModellIm TestWD Red Plus 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Plus 8TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Plus 8TBToshiba N300 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoToshiba N300 8TBBei Amazon* (Werbelink) – Toshiba N300 8TBSeagate BarraCuda 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate BarraCuda 8TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate BarraCuda 8TBSeagate IronWolf 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate IronWolf 8TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate IronWolf 8TBWD Purple 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Purple 4TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Purple 4TB
Kapazität8 TB8 TB8 TB8 TB4 TB
Formfaktor3,53,53,53,53,5
SchnittstelleSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATA
Lesen215 MB/s260 MB/s190 MB/s210 MB/s180 MB/s
Schreiben215 MB/s260 MB/s190 MB/s210 MB/s180 MB/s
Drehzahl5.640 U/min7.200 U/min5.400 U/min7.200 U/min5.400 U/min
Cache256 MB512 MB256 MB256 MB256 MB
AufzeichnungCMRCMRSMRCMRCMR
Garantie3 Jahre3 Jahre2 Jahre3 Jahre3 Jahre

Grün = gut, Rot = schwach, Schwarz = neutral (Herstellerangaben/Messwerte). * Werbelink

Die IronWolf 8TB ist ähnlich schnell, bringt Datenrettung mit und ist eine direkte Konkurrentin. Die Toshiba N300 8TB ist mit 7200 Umdrehungen deutlich schneller, aber lauter und wärmer. Wer noch mehr Platz pro Schacht braucht, findet in der Red Plus 12TB ein schnelleres, aber lauteres Modell.

Häufige Fragen zur WD Red Plus 8TB

Warum dreht die Red Plus 8TB mit 5640 Umdrehungen?

WD wählt damit einen Mittelweg zwischen Leistung und Lautstärke. Die Platte ist schneller als 5400er-Modelle, bleibt aber leise und kühl.

Kann ich die EFPX mit älteren Red-8TB-Platten mischen?

Ja, im RAID funktioniert das. Das Tempo des Verbunds richtet sich aber nach der langsamsten Platte.

Ist das Ticken im Leerlauf ein Defekt?

Nein. Es ist eine Wartungsfunktion der Firmware und bei vielen WD-Platten normal.

Wie lange dauert ein Rebuild mit 8 TB?

Rechne mit etwa ein bis eineinhalb Tagen, abhängig von Belegung und NAS-Leistung.

Für wie viele Schächte ist die Red Plus 8TB freigegeben?

WD gibt sie für NAS-Systeme mit bis zu acht Schächten frei. Für größere Systeme ist die Red Pro vorgesehen.

Wie warm wird die Red Plus 8TB?

Besitzer nennen im Dauerbetrieb meist Werte im unteren bis mittleren 30er-Bereich, auch in kompakten Zweischacht-Geräten.

WD Purple 4TB Test

WD Purple 4TB – Produktfoto
8,1
UrteilSehr gutNote 8,1 von 10

Die WD Purple 4TB WD43PURZ ist eine CMR-Überwachungsplatte der 5400er-Klasse mit 256 MB Cache und AllFrame-Firmware. Sie unterstützt bis zu 64 HD-Kameras, ist für 180 TB Workload pro Jahr ausgelegt und hat drei Jahre Garantie.

  • Kapazität4 TB
  • Formfaktor3,5 Zoll
  • SchnittstelleSATA 6 Gb/s
  • Lesenk. A.
  • Garantie3 Jahre

Auf einen Blick

Vorteile

  • für Dauerbetrieb im Rekorder
  • AllFrame-Firmware
  • CMR

Nachteile

  • für PC-Alltag nicht optimiert
  • nur 5400er-Klasse

Technische Daten

Technische Daten: WD Purple 4TB
HerstellerWestern Digital
ModellnummerWD43PURZ
Kapazität4 TB
Formfaktor3,5 Zoll
SchnittstelleSATA 6 Gb/s
Drehzahl5400 U/min
Cache256 MB
AufzeichnungCMR
Lesen (Dauertransfer)k. A.
Schreiben (Dauertransfer)k. A.
Workload180 TB/Jahr
MTBF1.000.000 Stunden
Leistungsaufnahme Betrieb4,7 W
Geräusch Leerlauf / Suchen23 / 27 dBA
Gewicht570 g
Garantie3 Jahre

Die Werte stammen aus dem WD-Datenblatt zur Purple-Serie.

Auf dem Papier ähnelt die Purple der Red Plus 4TB stark. Kapazität, Cache, Drehzahlklasse, Workload und MTBF sind gleich. Der entscheidende Unterschied steckt in der Firmware, die das Verhalten der Platte beim Schreiben und bei Fehlern grundlegend anders steuert.

Willkommen zum Testbericht der WD Purple 4TB. Diese Platte ist für einen sehr speziellen Zweck gebaut: das ununterbrochene Aufzeichnen von Videoströmen aus Überwachungskameras. In Netzwerkrekordern und Videoüberwachungssystemen zählt nicht kurzfristige Spitzenleistung, sondern die Fähigkeit, Tag und Nacht gleichmäßig zu schreiben, ohne Bilder zu verlieren. Hier erfährst du, wie die WD43PURZ diese Aufgabe löst, warum sie sich trotz ähnlicher Daten von einer Red Plus unterscheidet und wann du sie besser nicht kaufst.

WD nennt keinen Dauertransfer, die Stärken liegen bei leisem und sparsamem Betrieb. Gesamtnote: 8,1 von 10.

Was ist die WD Purple 4TB WD43PURZ?

Die WD43PURZ ist eine 3,5-Zoll-Festplatte aus der Purple-Serie, die WD für Videoüberwachung entwickelt hat. Sie arbeitet mit konventioneller Aufzeichnung und 256 MB Cache. WD gibt sie für Rekordersysteme mit bis zu acht Schächten und bis zu 64 Kameras frei.

Die Modellnummer ist ungewöhnlich, denn sie folgt nicht dem Muster der Vorgänger. Die frühere 4-TB-Purple, etwa die WD40PURZ, nutzte 64 MB Cache. Mit der 43 kennzeichnet WD die neue Revision mit größerem Cache. Wer eine ältere Purple ersetzen will, bekommt also eine etwas modernere Platte.

Wie ist die WD Purple 4TB verarbeitet?

Das violette Etikett macht sie unverwechselbar. Mit 570 Gramm und dem bekannten WD-Gehäuse ist sie in jeden 3,5-Zoll-Einschub montierbar. Die Verarbeitung ist sauber.

WD verbaut vibrationsfeste Komponenten und Sensoren für Rotationsvibration. In Rekordern sitzen die Platten oft dicht beieinander in schlecht gedämmten Gehäusen, was diese Ausstattung sinnvoll macht. Die Platte ist auf Temperaturen bis 65 Grad im Betrieb ausgelegt, was in geschlossenen Schränken mit wenig Luftzirkulation hilft.

Was macht die AllFrame-Firmware anders?

Bei einer normalen Platte steht die Korrektheit der Daten an erster Stelle. Tritt ein Lesefehler auf, versucht die Firmware, ihn so lange zu korrigieren, bis die Daten fehlerfrei vorliegen. Das kann einige Sekunden dauern. Für eine Videoaufzeichnung wäre eine solche Pause fatal, denn in dieser Zeit gehen Bilder verloren.

Die AllFrame-Firmware der Purple setzt andere Prioritäten. Sie optimiert das Schreiben gleichzeitiger Videoströme und vermeidet lange Wartezeiten. Ein kurzer Bildfehler in einer Aufzeichnung ist weniger schlimm als eine Lücke von mehreren Sekunden. Zusätzlich unterstützt die Firmware ATA-Streaming-Befehle, die moderne Rekorder nutzen, um die Platte effizient anzusteuern.

Genau das macht die Purple für andere Einsatzzwecke weniger geeignet. In einem PC oder NAS, in dem Dateien vollständig und fehlerfrei gelesen werden müssen, ist das Verhalten einer Red Plus oder Desktop-Platte die bessere Wahl.

Wie schlägt sich die WD Purple 4TB im Alltag?

Die meisten Käufer setzen sie in Netzwerkrekordern von Herstellern wie Hikvision, Dahua, Reolink oder Synology Surveillance Station ein. Die Platte wird in der Regel sofort erkannt und vom Rekorder formatiert. Rückmeldungen über Inkompatibilitäten sind selten.

Wichtig ist, dass der Rekorder die Platte als Überwachungslaufwerk nutzt: Die Firmware priorisiert gleichmäßiges Schreiben vor schnellen Einzelzugriffen. Viele Nutzer berichten, dass sie mit acht bis sechzehn Kameras in Full-HD-Auflösung mehrere Wochen Material vorhält, bevor der Rekorder alte Aufnahmen überschreibt. Wie lange genau, hängt von Auflösung, Bildrate und Kompression ab.

Mit 4,7 Watt im Betrieb und 4,3 Watt im Leerlauf ist sie sparsam, was in einem geschlossenen Rekordergehäuse die Wärme niedrig hält. Viele Rekorder haben keinen oder nur einen kleinen Lüfter, und die Platte läuft rund um die Uhr. Hier zahlt sich der geringe Verbrauch der 5400er-Klasse aus.

Die Rückmeldungen zur Haltbarkeit im Dauerbetrieb sind überwiegend positiv. Mehrere Käufer berichten von Platten, die über Jahre ohne Unterbrechung aufzeichnen. Wie bei jeder Festplatte gibt es Einzelfälle mit frühen Ausfällen. Rekorder mit Statusanzeige für die Platte erleichtern es, Probleme rechtzeitig zu erkennen.

Abraten muss man von der Purple als Systemplatte oder Spieleplatte im PC. Sie funktioniert dort technisch, ihre Firmware ist nicht auf diesen Einsatz abgestimmt. Auch im NAS mit RAID sind Red-Plus-Platten die richtige Wahl.

Wie viele Tage Aufnahme passen auf 4 TB?

Das hängt von Kameraanzahl, Auflösung, Bildrate und Codec ab. Eine Full-HD-Kamera mit H.265 und mäßiger Bewegung erzeugt grob 1 bis 2 Mbit/s. Bei vier Kameras im Daueraufzeichnungsmodus kommen so mehrere Wochen Material auf die Platte. Bei acht Kameras mit 4K-Auflösung und H.264 kann der Speicher dagegen schon nach wenigen Tagen voll sein.

Viele Rekorder bieten Rechner, die die Speicherdauer abschätzen. Nutze sie, bevor du dich für 4 TB entscheidest. Wer längere Aufbewahrungsfristen braucht oder viele Kameras betreibt, wählt eine größere Purple oder kombiniert mehrere Platten im Rekorder.

Ein Trick, den viele Nutzer anwenden: Statt Daueraufzeichnung wird nur bei Bewegung aufgezeichnet. Das reduziert die Datenmenge erheblich und verlängert die Speicherdauer deutlich. Ob das für deinen Zweck ausreicht, hängt davon ab, was du dokumentieren willst.

Purple oder Purple Pro: Reicht die einfache Version?

WD bietet neben der normalen Purple auch die Purple Pro an. Sie beginnt erst bei größeren Kapazitäten, ist für deutlich höhere Workload ausgelegt und richtet sich an Rekorder mit vielen Kameras und KI-gestützter Videoanalyse. Dort werden Aufnahmen nicht nur geschrieben, sondern parallel ausgewertet, etwa zur Erkennung von Personen oder Kennzeichen. Das erzeugt zusätzliche Lesezugriffe.

Für ein typisches Heim- oder Kleinbürosystem mit vier bis sechzehn Kameras ist die normale Purple ausreichend. Die 180 TB Workload pro Jahr entsprechen rund einem halben Terabyte pro Tag, was selbst bei mehreren Kameras mit Daueraufzeichnung selten erreicht wird. Wer dagegen ein Gelände mit vielen hochauflösenden Kameras überwacht, sollte die Workload genauer nachrechnen.

Was passiert, wenn die Purple 4TB voll ist?

Rekorder arbeiten in der Regel mit einem Überschreibmodus. Ist die Platte voll, werden die ältesten Aufnahmen gelöscht und durch neue ersetzt. Die Platte läuft dadurch dauerhaft im Schreibbetrieb, und genau dafür ist die Purple ausgelegt. Viele Rekorder lassen zusätzlich festlegen, wie viele Tage maximal aufbewahrt werden, etwa um Datenschutzvorgaben einzuhalten.

Wichtige Ereignisse solltest du gesondert sichern. Die meisten Systeme erlauben, einzelne Clips zu sperren oder auf einen USB-Stick zu exportieren. Wer sich allein auf die Platte im Rekorder verlässt, verliert bei einem Defekt oder Diebstahl des Geräts alle Aufnahmen. Einige Nutzer spiegeln deshalb zusätzlich auf ein NAS oder einen Cloud-Speicher.

Wie laut ist die WD Purple 4TB?

Sie ist leise. WD nennt 23 dBA im Leerlauf und 27 dBA beim Suchen, wie bei der Red Plus 4TB. Da Rekorder meist in Schränken oder Technikräumen stehen, spielt das Zugriffsgeräusch kaum eine Rolle. Im PC fällt bei Zugriffen ein dezentes Klackern auf.

Im Dauerschreibbetrieb eines Rekorders ist ein gleichmäßiges leises Arbeiten hörbar. Steht der Rekorder im Flur oder Büro, stört das kaum. Der Rekorderlüfter ist meist lauter als die Platte.

Wenn du die WD Purple 4TB kaufen möchtest: WD Purple 4TB bei Amazon*.

Bewertung im Detail

Zuverlässigkeit8,4/10
Geschwindigkeit7,6/10
Preis/Leistung8,4/10
Gesamtnote8,1/10

Sie erzielt 8,1 von 10 Punkten. Für ihren Zweck sehr gut, für andere Zwecke nicht ideal.

Zuverlässigkeit: 8,4/10

CMR, 1 Million Stunden MTBF, AllFrame-Firmware und drei Jahre Garantie passen zum Dauerbetrieb im Rekorder.

Geschwindigkeit: 7,6/10

WD nennt für die WD43PURZ keine Dauertransferrate, deshalb steht in der Tabelle k. A. Für Videoaufzeichnung zählt vor allem der gleichmäßige Datenstrom, den die AllFrame-Firmware sichern soll.

Preis-Leistung: 8,4/10

Der Preis ist für eine Überwachungsplatte fair, die Ausstattung passt zum Einsatz.

Fazit: WD Purple 4TB

Sehr gut
8,1

Ja, für Netzwerkrekorder und Videoüberwachungssysteme ist sie eine sehr gute Wahl. Sie ist leise, sparsam und für Dauerschreiben optimiert. Für PC, NAS oder Backups solltest du dagegen eine andere Platte wählen.

Alternativen zur WD Purple 4TB

ModellIm TestWD Purple 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Purple 4TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Purple 4TBWD Red Plus 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Plus 4TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Plus 4TBSeagate IronWolf 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate IronWolf 4TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate IronWolf 4TBWD Blue 2TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Blue 2TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Blue 2TBSeagate BarraCuda 2TB (2,5 Zoll) – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate BarraCuda 2TB (2,5 Zoll)Bei Amazon* (Werbelink) – Seagate BarraCuda 2TB (2,5 Zoll)
Kapazität4 TB4 TB4 TB2 TB2 TB
Formfaktor3,53,53,53,52,5
SchnittstelleSATASATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATASATA 6 Gb/s
Lesen180 MB/s180 MB/s202 MB/s215 MB/s140 MB/s
Schreiben180 MB/s180 MB/s202 MB/s215 MB/s140 MB/s
Drehzahl5.400 U/min5.400 U/min5.400 U/min7.200 U/min5.400 U/min
Cache256 MB256 MB256 MB256 MB128 MB
AufzeichnungCMRCMRCMRSMRSMR
Garantie3 Jahre3 Jahre3 Jahre2 Jahre2 Jahre

Grün = gut, Rot = schwach, Schwarz = neutral (Herstellerangaben/Messwerte). * Werbelink

Die Seagate SkyHawk ist die direkte Konkurrentin in der Überwachungsklasse. Für ein NAS ist die WD Red Plus 4TB mit ähnlichen Daten, aber NAS-Firmware die bessere Wahl. Wer im PC Platz braucht, greift zur WD Blue oder BarraCuda.

Häufige Fragen zur WD Purple 4TB

Kann ich die WD Purple im NAS nutzen?

Technisch ja, empfehlenswert ist es nicht. Die Firmware ist auf Videoaufzeichnung optimiert, für NAS ist die Red Plus besser.

Was ist der Unterschied zwischen WD43PURZ und WD40PURZ?

Die neuere WD43PURZ hat 256 MB Cache, die ältere WD40PURZ 64 MB.

Wie viele Kameras unterstützt die Purple 4TB?

WD gibt sie für bis zu 64 HD-Kameras frei.

Funktioniert sie in meinem Hikvision- oder Reolink-Rekorder?

In den meisten Rekordern wird sie problemlos erkannt. Prüfe trotzdem die Kompatibilitätsliste deines Geräts.

Wie lange hält die Aufnahme auf 4 TB?

Das hängt von Kameraanzahl, Auflösung und Codec ab. Bei vier Full-HD-Kameras sind mehrere Wochen realistisch.

Brauche ich die Purple Pro für meinen Heimrekorder?

Meist nicht. Für bis zu sechzehn Kameras im Heim- oder Kleinbüro reicht die normale Purple.

Synology HAT3300 4TB Test

Synology HAT3300 4TB – Produktfoto
8,0
UrteilSehr gutNote 8,0 von 10

Die Synology HAT3300-4T ist eine luftgefüllte 3,5-Zoll-SATA-Festplatte mit 5400 U/min, 256 MB Cache und CMR. Synology nennt bis zu 202 MB/s, eine Million Stunden MTBF und 180 TB Workload pro Jahr.

  • Kapazität4 TB
  • Formfaktor3,5 Zoll
  • SchnittstelleSATA 6 Gb/s
  • Lesen202 MB/s
  • Garantie3 Jahre

Auf einen Blick

Vorteile

  • Firmware-Updates direkt über DSM
  • in Synology-Listen geführt
  • leise und sparsam

Nachteile

  • Mehrwert nur in Synology-NAS
  • nur 5400 U/min

Technische Daten

Technische Daten: Synology HAT3300 4TB
HerstellerSynology
ModellnummerHAT3300-4T
Kapazität4 TB
Formfaktor3,5 Zoll
SchnittstelleSATA 6 Gb/s
Drehzahl5400 U/min
Cache256 MB
AufzeichnungCMR
Lesen (Dauertransfer)202 MB/s
Schreiben (Dauertransfer)202 MB/s
Workload180 TB/Jahr
MTBF1.000.000 Stunden
Leistungsaufnahme Betrieb4,85 W
Geräusch Leerlauf / Suchen23 / 27 dBA
Gewicht490 g
Garantie3 Jahre

Die folgenden Werte stammen aus Synologys Datenblatt zur Plus-Serie. Die Geräuschangaben führt Synology in dB ohne Bewertungszusatz. Sie sind hier so übernommen, wie sie im Datenblatt stehen.

Im Leerlauf nennt Synology 3,96 Watt. Die Versorgung erfolgt mit 12 Volt bei einer Toleranz von zehn Prozent und 5 Volt bei fünf Prozent. Der Betriebsbereich reicht von 0 bis 65 Grad, gelagert werden darf die Platte zwischen minus 40 und plus 70 Grad.

Bei der Stoßfestigkeit nennt Synology für die 4-TB-Version 785 m/s² im Betrieb und 2.943 m/s² im ausgeschalteten Zustand, jeweils bei zwei Millisekunden. Umgerechnet sind das etwa 80 und 300 G. Die Luftfeuchtigkeit darf im Betrieb zwischen 5 und 90 Prozent liegen, ohne Kondensation.

Willkommen zum Testbericht der Synology HAT3300 mit 4 TB. Wer ein aktuelles Synology-NAS besitzt, stößt früher oder später auf die Frage, ob es unbedingt Platten des NAS-Herstellers sein müssen. Synology bietet mit der Plus-Serie eigene Festplatten an, die genau für die DiskStation-Geräte geprüft sind. Die HAT3300-4T ist das kleinste Modell dieser Reihe. Hier erfährst du, was sie technisch bietet, welche Vorteile die enge Bindung an DSM bringt und wo du mit einer Platte von Seagate oder Western Digital genauso gut fährst.

Mit 23 dB im Leerlauf, 27 dB bei Zugriffen, 4,85 Watt im Betrieb und 490 Gramm ist sie leise, sparsam und leicht. Firmware-Updates laufen direkt über DSM. Drei Jahre Garantie. Gesamtnote: 8,0 von 10.

Was ist die Synology HAT3300-4T?

Die HAT3300 gehört zur Plus-Serie, Synologys Festplattenlinie für Heim- und kleine Büro-Systeme. Darüber gibt es die Enterprise-Reihe HAT5300 für größere Geräte. Die Plus-Serie reicht von 4 bis 20 TB, wobei die kleinen Modelle mit 4 und 6 TB mit 5400 U/min und Luftfüllung arbeiten, die großen ab 12 TB mit 7200 U/min und Helium.

Synology betont im Datenblatt mehr als 500.000 Stunden Kompatibilitäts- und Belastungstests in den eigenen Systemen. Für dich ist das vor allem dann relevant, wenn dein NAS bei Fremdplatten Warnhinweise anzeigt oder einzelne Funktionen nur mit gelisteten Laufwerken freigibt. Mit einer HAT3300 umgehst du solche Diskussionen.

Wie alle Platten der Plus-Serie nutzt die HAT3300-4T CMR. Damit bleibt die Schreibrate auch bei langen RAID-Rebuilds stabil, was bei SMR-Laufwerken nicht garantiert ist.

Wie ist die Synology HAT3300-4T verarbeitet?

Auffällig ist die geringe Bauhöhe. Synology gibt für das 4-TB-Modell 20,2 Millimeter an, während die größeren Plus-Modelle 26,1 Millimeter hoch sind. Länge und Breite entsprechen mit 147 und 101,85 Millimetern dem 3,5-Zoll-Standard. Die Befestigungspunkte sitzen an den üblichen Stellen, sodass die Platte auch in Geräte anderer Hersteller passt.

Mit 490 Gramm ist die HAT3300-4T leicht. Die 6-TB-Version wiegt laut Datenblatt 610 Gramm. Das geringe Gewicht und die flache Bauform sprechen für einen einfachen Aufbau mit wenigen Scheiben, genaue Angaben zur Scheibenzahl macht Synology aber nicht.

Das Etikett trägt das Synology-Logo und die Modellnummer. Viele Käufer berichten, dass die Platte in DiskStation-Geräten sofort als kompatibles Laufwerk erkannt wird und keine Warnungen erscheinen. Vereinzelte Bewertungen erwähnen Ausfälle nach kurzer Zeit, wie sie bei jeder Festplattenserie vorkommen.

Wie schlägt sich die HAT3300-4T in der Praxis?

Mit bis zu 202 MB/s liegt die HAT3300-4T auf dem Niveau anderer 5400er-NAS-Platten mit 256 MB Cache. Ein Gigabit-Netz, das nach Protokollabzug etwa 110 bis 118 MB/s schafft, ist damit sicher ausgelastet. Für Streaming, Fotoarchive, Dokumente und Backups über das Heimnetz reicht das in jedem Fall.

Der größte praktische Vorteil liegt in der Software. Synology liefert Firmware-Updates für die Plus-Platten direkt über DSM aus. Du wirst im NAS benachrichtigt und kannst das Update einspielen, ohne die Platte auszubauen oder ein Werkzeug des Plattenherstellers zu starten. Bei Fremdplatten musst du dich selbst darum kümmern, und viele Nutzer aktualisieren die Firmware ihrer Laufwerke nie.

Ein weiterer Punkt ist die Kompatibilitätsliste. Einige neuere Synology-Modelle zeigen bei Platten, die nicht in dieser Liste stehen, Warnungen an oder schränken Funktionen ein. Mit einer HAT3300 bist du auf der sicheren Seite. Ob das für dein Gerät relevant ist, hängt vom Modell und der DSM-Version ab, ein Blick in die Liste für dein NAS hilft.

Die Workload von 180 TB pro Jahr entspricht rund 490 GB pro Tag. Das reicht für Familien-NAS und kleine Büros problemlos. Die MTBF von einer Million Stunden ist ein statistischer Wert über viele Laufwerke und keine Lebensdauerzusage für die einzelne Platte.

Bei einem Rebuild profitiert die kleine Kapazität: Vier Terabyte sind deutlich schneller wiederhergestellt als zwölf oder sechzehn. In einem Zweischacht-Gerät mit zwei HAT3300-4T im Spiegel bekommst du vier Terabyte geschützten Platz. Mit vier Platten im SHR oder RAID 5 sind es zwölf Terabyte.

Synology Hybrid RAID, kurz SHR, erlaubt später auch das Mischen unterschiedlicher Größen. Wenn du heute mit vier Terabyte beginnst, kannst du die Kapazität später schrittweise mit größeren Plus-Platten erweitern. Jeder Tausch bedeutet allerdings einen Rebuild.

Die Platte arbeitet mit 512e-Sektoren. Intern nutzt sie also 4-KB-Sektoren, gegenüber dem System meldet sie sich mit 512 Byte. DSM richtet Volumes automatisch passend aus, du musst bei der Einrichtung nichts einstellen.

Für die Einrichtung eines neuen NAS lohnt es sich, die Platten vor dem Anlegen des Speicherpools mit dem in DSM eingebauten Test zu prüfen. Ein erweiterter Test liest die gesamte Oberfläche und dauert bei vier Terabyte einige Stunden. So fallen Transportschäden auf, bevor deine Daten auf der Platte liegen. Danach kannst du in DSM regelmäßige SMART-Tests planen, die den Zustand im Hintergrund überwachen und dich per Mail oder Push-Nachricht warnen.

Außerhalb eines Synology-NAS ist die Platte technisch nutzbar, weil sie eine normale SATA-Schnittstelle hat. Die Vorteile der DSM-Firmware-Updates und der Kompatibilitätsliste fallen dort aber weg.

Ein Hinweis zur Stromversorgung: Bei 3,96 Watt im Leerlauf und 4,85 Watt im Betrieb bleiben vier HAT3300-4T zusammen unter 20 Watt. Das ist für ein NAS, das rund um die Uhr läuft, ein angenehm niedriger Wert, und auch die kleinen externen Netzteile vieler DiskStation-Modelle kommen damit gut zurecht.

Wie laut ist die Synology HAT3300-4T?

Synology nennt 23 dB im Leerlauf und 27 dB bei Suchzugriffen. Das sind die niedrigsten Werte der Plus-Serie, die 8-TB-Version kommt laut Datenblatt auf 34 und 35 dB. In einem Wohnzimmer oder Arbeitszimmer ist die HAT3300-4T damit eine angenehme Wahl.

Viele Käufer beschreiben die Platte als ruhig. Hörbar sind vor allem die Kopfbewegungen bei Zugriffen und die nächtlichen Hintergrundprüfungen, die DSM regelmäßig durchführt. Die geringe Leistungsaufnahme von 4,85 Watt hält auch die Wärme niedrig, sodass die Lüfter kleiner DiskStation-Modelle selten hochdrehen.

Wenn du die Synology HAT3300 4TB kaufen möchtest: Synology HAT3300 4TB bei Amazon*.

Bewertung im Detail

Zuverlässigkeit8,4/10
Geschwindigkeit8,0/10
Preis/Leistung7,6/10
Gesamtnote8,0/10

Zuverlässigkeit: 8,4 von 10

CMR, eine Million Stunden MTBF, 180 TB Workload und Prüfung in Synology-Systemen sind eine gute Basis. Die Garantie liegt mit drei Jahren auf dem Niveau der Konkurrenz, eine Datenrettung ist nicht enthalten.

Geschwindigkeit: 8,0 von 10

Mit 202 MB/s und 256 MB Cache ist sie für 5400 U/min flott und lastet ein Gigabit-Netz aus.

Preis-Leistung: 7,6 von 10

Der Mehrwert liegt in der Integration in DSM. Außerhalb eines Synology-NAS zahlst du für Funktionen, die du nicht nutzt.

Gesamtnote: 8,0 von 10

Für Synology-Besitzer eine leise, sparsame und unkomplizierte Platte, für alle anderen eine solide, aber nicht besondere Wahl.

Fazit: Synology HAT3300 4TB

Sehr gut
8,0

Die HAT3300-4T passt zu dir, wenn du eine DiskStation besitzt, Warnungen zu Fremdplatten vermeiden willst und Firmware-Updates bequem über DSM einspielen möchtest. Für kleine Heim-NAS mit Fotos, Dokumenten und Backups ist die Kapazität ein guter Start.

Wer ein NAS anderer Hersteller nutzt oder mehr Platz pro Schacht braucht, findet bei Seagate und Western Digital vergleichbare Platten ohne diese Bindung.

Alternativen zur Synology HAT3300 4TB

ModellWD Red Plus 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Plus 4TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Plus 4TBSeagate IronWolf 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate IronWolf 4TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate IronWolf 4TBWD Purple 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Purple 4TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Purple 4TBWD Blue 2TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Blue 2TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Blue 2TB
Kapazität4 TB4 TB4 TB2 TB
Formfaktor3,53,53,53,5
SchnittstelleSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATASATA
Lesen180 MB/s202 MB/s180 MB/s215 MB/s
Schreiben180 MB/s202 MB/s180 MB/s215 MB/s
Drehzahl5.400 U/min5.400 U/min5.400 U/min7.200 U/min
Cache256 MB256 MB256 MB256 MB
AufzeichnungCMRCMRCMRSMR
Garantie3 Jahre3 Jahre3 Jahre2 Jahre

Grün = gut, Rot = schwach, Schwarz = neutral (Herstellerangaben/Messwerte). * Werbelink

Die WD Red Plus 4TB (WD40EFPX) ist technisch ähnlich: 5400 U/min, 256 MB Cache, CMR und drei Jahre Garantie. Ob sie für dein Synology-Modell gelistet ist, verrät die Kompatibilitätsliste des Geräts.

Die Seagate IronWolf 4TB bietet ebenfalls CMR und zusätzlich drei Jahre Rescue-Datenrettung. Health Management lässt sich in DSM nutzen, sofern dein Gerät die Funktion unterstützt.

Brauchst du mehr Kapazität, ist die HAT3300-6T der nächste Schritt innerhalb der Plus-Serie, mit gleicher Drehzahl und gleichem Cache.

Häufige Fragen zur Synology HAT3300 4TB

Muss ich in einem Synology-NAS Synology-Platten verwenden?

Das hängt vom Modell ab. Ältere DiskStations akzeptieren die meisten Platten. Einige neuere Modelle zeigen bei nicht gelisteten Platten Warnungen oder schränken Funktionen ein. Prüfe die Kompatibilitätsliste deines Geräts.

Ist die HAT3300-4T eine CMR-Platte?

Ja, Synology nennt für die gesamte Plus-Serie CMR.

Wie funktionieren Firmware-Updates?

DSM benachrichtigt dich, wenn ein Update für die Platte verfügbar ist. Du spielst es direkt in der Oberfläche ein, ohne die Platte auszubauen.

Kann ich die HAT3300-4T im PC nutzen?

Ja, sie hat einen normalen SATA-Anschluss. Die Vorteile der DSM-Integration fallen dann aber weg.

Wie lange gilt die Garantie?

Synology gewährt drei Jahre Garantie auf die Plus-Serie.

WD Red Plus 2TB Test

WD Red Plus 2TB – Produktfoto
7,7
UrteilGutNote 7,7 von 10

Die WD Red Plus 2TB (WD20EFPX) ist eine 3,5-Zoll-NAS-Festplatte mit 5400 U/min, 64 MB Cache, Luftfüllung und CMR-Aufzeichnung. Western Digital nennt bis zu 180 MB/s, 180 TB Workload pro Jahr und eine Million Stunden MTBF.

  • Kapazität2 TB
  • Formfaktor3,5 Zoll
  • SchnittstelleSATA 6 Gb/s
  • Lesen180 MB/s
  • Garantie3 Jahre

Auf einen Blick

Vorteile

  • sehr leise mit 21 dBA
  • CMR und NASware
  • leicht und sparsam

Nachteile

  • nur 64 MB Cache
  • teuer pro Terabyte

Technische Daten

Technische Daten: WD Red Plus 2TB
HerstellerWestern Digital
ModellnummerWD20EFPX
Kapazität2 TB
Formfaktor3,5 Zoll
SchnittstelleSATA 6 Gb/s
Drehzahl5400 U/min
Cache64 MB
AufzeichnungCMR
Lesen (Dauertransfer)180 MB/s
Schreiben (Dauertransfer)180 MB/s
Workload180 TB/Jahr
MTBF1.000.000 Stunden
Leistungsaufnahme Betrieb4,0 W
Geräusch Leerlauf / Suchen21 / 26 dBA
Gewicht450 g
Garantie3 Jahre

Alle Werte stammen aus dem Datenblatt der Red-Plus-Serie von Western Digital. Die Übertragungsrate gibt der Hersteller als interne Rate mit dem Zusatz „bis zu“ an. Sie ist also ein Höchstwert für die äußeren Spuren.

Im Leerlauf nennt Western Digital 2,4 Watt, im Standby und Ruhezustand 0,3 Watt. Beim Anlaufen zieht die Platte bis zu 1,2 Ampere auf der 12-Volt-Leitung. Das ist der niedrigste Spitzenwert der Serie, die größeren Modelle liegen bei 1,75 bis 1,9 Ampere. Für kleine Netzteile in kompakten NAS-Gehäusen ist das angenehm.

Weitere Datenblattwerte: 600.000 Lade- und Entladezyklen der Köpfe, weniger als ein nicht korrigierbarer Lesefehler pro 10^14 gelesener Bits, ein Betriebsbereich von 0 bis 65 Grad und eine Stoßfestigkeit von 300 G im ausgeschalteten Zustand. Die größeren Red-Plus-Modelle sind hier nur mit 250 G angegeben.

Willkommen zum Testbericht der WD Red Plus 2TB. Nicht jedes NAS muss ein Datengrab mit zweistelliger Terabyte-Zahl sein. Wer nur Dokumente, Scans, Kalenderdaten und die Fotos des Smartphones zentral ablegen will, kommt mit zwei Terabyte pro Schacht weit. Die WD20EFPX ist das kleinste Modell der Red-Plus-Familie und punktet vor allem mit niedriger Lautstärke. Wo sie sinnvoll ist und wo du besser zu mehr Kapazität greifst, liest du hier.

Mit 21 dBA im Leerlauf, 4,0 Watt beim Lesen und Schreiben und 450 Gramm ist sie das leiseste und leichteste Red-Plus-Modell. Schwäche ist der hohe Preis pro Terabyte. Gesamtnote: 7,7 von 10.

Was ist die WD Red Plus 2TB?

Western Digital hat seine NAS-Reihe vor einigen Jahren aufgeteilt. Die einfache WD Red nutzt inzwischen SMR, die Red Plus bleibt bei CMR, und die Red Pro richtet sich an größere Systeme. Die Red Plus ist damit die Wahl für Heim- und Büro-NAS mit bis zu acht Schächten, in denen RAID-Verbünde laufen. Die WD20EFPX ersetzt die ältere WD20EFZX und bringt laut Datenblatt eine überarbeitete Leistungsaufnahme mit.

Zwei Terabyte sind für eine 3,5-Zoll-Platte heute die Einstiegsgröße. Das Modell ist entsprechend einfach aufgebaut, was man an Gewicht, Stromaufnahme und Geräusch merkt. Der Cache ist mit 64 MB kleiner als bei den größeren Geschwistern, die 128 bis 512 MB bekommen.

Wie ist die WD Red Plus 2TB verarbeitet?

Die WD20EFPX wiegt laut Datenblatt 450 Gramm mit einer Toleranz von zehn Prozent. Sie ist damit spürbar leichter als die 6- oder 8-TB-Version, die 750 beziehungsweise 715 Gramm auf die Waage bringen. Die Abmessungen entsprechen dem 3,5-Zoll-Standard mit 147 Millimetern Länge und 101,6 Millimetern Breite. Western Digital gibt als maximale Höhe 26,1 Millimeter an.

Das rote Etikett ist das Erkennungszeichen der Red-Familie. Darauf findest du Modellnummer, Seriennummer und Herstellungsdatum, die du für eine Garantieanfrage brauchst. Die Befestigungsgewinde sitzen an den üblichen Stellen, Wechselrahmen und Schnellverschlüsse aller bekannten NAS-Hersteller passen.

Viele Käufer berichten, dass die Platte im NAS ohne Probleme erkannt und eingebunden wird. Gelegentlich gibt es Bewertungen zu Transportschäden oder Ausfällen kurz nach dem Kauf. Ein vollständiger Oberflächentest vor dem ersten Einsatz ist deshalb sinnvoll, egal bei welchem Händler du kaufst.

Wie gut funktioniert die Red Plus 2TB im Alltag?

Mit bis zu 180 MB/s liegt die Platte im Bereich vieler NAS-Modelle mit niedriger Drehzahl. Ein Gigabit-Netz überträgt maximal etwa 110 bis 118 MB/s. Beim Kopieren großer Dateien über das Netz wird die Platte also kaum zum Engpass. Das gilt auch für Streaming: Mehrere Filme gleichzeitig an Fernseher und Tablets zu verteilen, schafft sie ohne Mühe.

Der kleine 64-MB-Cache macht sich am ehesten bemerkbar, wenn viele kleine Dateien gleichzeitig geschrieben werden, etwa bei einer ersten vollständigen Datensicherung mehrerer Rechner. Dann sinkt die Rate unter den Höchstwert. Im normalen Betrieb mit einzelnen Zugriffen fällt das kaum auf.

NASware ist Western Digitals Bezeichnung für eine Firmware, die auf den Dauerbetrieb im NAS abgestimmt ist. Dazu gehört unter anderem eine Fehlerbehandlung, die einem RAID-Controller schnell meldet, wenn ein Sektor nicht lesbar ist, statt minutenlang zu versuchen, ihn doch noch zu lesen. Das verhindert, dass das NAS eine eigentlich intakte Platte aus dem Verbund wirft.

Ein praktischer Punkt ist die Rebuild-Zeit. Bei zwei Terabyte ist ein Wiederaufbau nach einem Plattentausch vergleichsweise schnell erledigt, weil schlicht weniger Daten kopiert werden müssen. In einem RAID 1 mit zwei WD20EFPX ist das Risiko, dass während des Wiederaufbaus eine zweite Platte ausfällt, deshalb geringer als bei großen Laufwerken.

Wo die Platte an ihre Grenzen stößt, ist die Kapazität selbst. Wer Videos in 4K aufnimmt oder eine Filmsammlung digitalisiert, füllt zwei Terabyte schnell. Ein späteres Aufrüsten auf größere Platten ist bei den meisten NAS möglich, kostet aber einen Rebuild pro Schacht und damit Zeit.

Für die Einrichtung im RAID lohnt sich ein Blick auf die Zahl der Schächte. In einem Zweischacht-Gerät bekommst du mit zwei WD20EFPX im Spiegel zwei Terabyte nutzbaren Platz, mit vier Platten im RAID 5 sechs Terabyte. Damit ist auch ein Vierschacht-NAS mit kleinen Platten sinnvoll, wenn du die Kapazität später schrittweise erweitern willst. Achte darauf, alle Platten eines Verbunds möglichst aus derselben Serie zu wählen, damit sich Drehzahl und Verhalten bei Fehlern gleichen.

Auch außerhalb eines NAS ist die WD20EFPX einsetzbar, zum Beispiel als ruhige Datenplatte in einem PC, der viel läuft. Ihre geringe Leistungsaufnahme und das niedrige Geräusch sind dort genauso ein Vorteil.

Wie leise ist die WD Red Plus 2TB?

Western Digital gibt 21 dBA im Leerlauf und 26 dBA bei durchschnittlicher Suche an. Das sind die niedrigsten Werte der ganzen Red-Plus-Familie. Die 10- und 12-TB-Modelle mit 7200 U/min kommen auf 34 und 39 dBA. In einem leisen Arbeitszimmer ist das ein deutlicher Unterschied.

Viele Käufer beschreiben die Platte als kaum hörbar, wenn sie nur dreht. Bei Zugriffen ist das leise Rattern der Köpfe wahrnehmbar, vor allem wenn das NAS auf einem Schreibtisch oder Regal steht, das Schwingungen weitergibt. Eine weiche Unterlage oder Gummifüße am Gehäuse helfen oft mehr als ein Plattentausch.

Auch die Wärmeentwicklung ist bei 4,0 Watt im Betrieb gering. In kleinen Zweischacht-Geräten ohne starken Lüfter bleibt die Platte dadurch kühler, was der Lebensdauer zugutekommt.

Wenn du die WD Red Plus 2TB kaufen möchtest: WD Red Plus 2TB bei Amazon*.

Bewertung im Detail

Zuverlässigkeit8,4/10
Geschwindigkeit7,6/10
Preis/Leistung7,0/10
Gesamtnote7,7/10

Zuverlässigkeit: 8,4 von 10

CMR, NASware, eine Million Stunden MTBF und 180 TB Workload bilden eine verlässliche Grundlage. Die erhöhte Stoßfestigkeit im ausgeschalteten Zustand ist ein kleiner Bonus. Eine Datenrettung wie bei Seagate gibt es nicht.

Geschwindigkeit: 7,6 von 10

Mit 180 MB/s reicht sie locker für Gigabit-Netze. Der kleine Cache und die niedrige Drehzahl verhindern eine höhere Note.

Preis-Leistung: 7,0 von 10

Der Preis pro Terabyte ist bei 2 TB deutlich höher als bei größeren Modellen. Lohnend ist sie, wenn du wirklich nur wenig Platz brauchst und Wert auf Ruhe legst.

Gesamtnote: 7,7 von 10

Eine leise, sparsame NAS-Platte für kleine Datenmengen, die technisch kaum Schwächen hat, aber teuer pro Terabyte ist.

Fazit: WD Red Plus 2TB

Gut
7,7

Die WD20EFPX passt zu dir, wenn du ein kleines NAS für Dokumente, Backups von ein oder zwei Rechnern und Fotos einrichtest und die Lautstärke eine große Rolle spielt. Auch als Ersatz für eine ausgefallene 2-TB-Platte in einem bestehenden Verbund ist sie eine naheliegende Wahl, weil sie CMR nutzt und die gleiche Kapazität bietet.

Planst du dagegen mittelfristig mehr Daten, ist eine größere Red Plus sinnvoller. Der Aufpreis für vier oder sechs Terabyte ist im Verhältnis zur Kapazität meist gering.

Alternativen zur WD Red Plus 2TB

ModellWD Red Plus 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Plus 4TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Plus 4TBWD Blue 2TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Blue 2TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Blue 2TBSeagate BarraCuda 2TB (2,5 Zoll) – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate BarraCuda 2TB (2,5 Zoll)Bei Amazon* (Werbelink) – Seagate BarraCuda 2TB (2,5 Zoll)Seagate BarraCuda 2TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate BarraCuda 2TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate BarraCuda 2TB
Kapazität4 TB2 TB2 TB2 TB
Formfaktor3,53,52,53,5
SchnittstelleSATA 6 Gb/sSATASATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/s
Lesen180 MB/s215 MB/s140 MB/s220 MB/s
Schreiben180 MB/s215 MB/s140 MB/s220 MB/s
Drehzahl5.400 U/min7.200 U/min5.400 U/min7.200 U/min
Cache256 MB256 MB128 MB256 MB
AufzeichnungCMRSMRSMRSMR
Garantie3 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahre

Grün = gut, Rot = schwach, Schwarz = neutral (Herstellerangaben/Messwerte). * Werbelink

Die WD Red Plus 4TB (WD40EFPX) bietet doppelt so viel Platz bei 256 MB Cache und ist nur geringfügig lauter. Für die meisten neuen NAS ist sie der sinnvollere Einstieg.

Bei Seagate ist die IronWolf mit zwei Terabyte die direkte Konkurrenz. Sie bringt Rescue-Datenrettung mit, gibt Geräusch aber nur in Bel an, was den direkten Vergleich erschwert.

Wenn das NAS nicht im Dauerbetrieb läuft und keine RAID-Funktionen nutzt, reicht auch eine WD Blue mit 2 TB. Sie ist nicht für Mehrschacht-Systeme freigegeben, für einen einzelnen Datenspeicher im PC aber ausreichend.

Häufige Fragen zur WD Red Plus 2TB

Ist die WD20EFPX eine CMR-Platte?

Ja. Alle Modelle der Red Plus nutzen laut Western Digital CMR. Die einfache WD Red ohne Plus setzt dagegen auf SMR.

Was unterscheidet die WD20EFPX von der WD20EFZX?

Die WD20EFPX ist das neuere Modell, das im aktuellen Red-Plus-Datenblatt geführt wird. Sie dreht mit 5400 U/min, hat 64 MB Cache und ist für 180 TB pro Jahr ausgelegt. Die ältere WD20EFZX steht nicht mehr im Datenblatt, Details zu ihr findest du nur noch in älteren Unterlagen.

Kann ich die Red Plus 2TB im Dauerbetrieb nutzen?

Ja, sie ist für den Betrieb rund um die Uhr in NAS-Systemen ausgelegt. Western Digital gibt die MTBF auf Basis einer Workload von 90 TB pro Jahr und 40 Grad Plattentemperatur an.

Wie viele Platten darf ich in ein NAS einbauen?

Western Digital gibt die Red Plus für NAS-Systeme mit bis zu acht Schächten frei. Für größere Systeme ist die Red Pro gedacht.

Wie viel Strom verbraucht die WD20EFPX?

Laut Datenblatt 4,0 Watt beim Lesen und Schreiben, 2,4 Watt im Leerlauf und 0,3 Watt im Standby. Damit gehört sie zu den sparsamsten 3,5-Zoll-Platten.

Toshiba MG10 20TB Test

Toshiba MG10 20TB – Produktfoto
9,0
UrteilHervorragendNote 9,0 von 10

Die Toshiba MG10 20TB ist eine heliumgefüllte Enterprise-Platte mit 7200 Umdrehungen und 512 MB Cache. Toshiba nennt 268 MiB/s, also rund 281 MB/s.

  • Kapazität20 TB
  • Formfaktor3,5 Zoll
  • SchnittstelleSATA 6 Gb/s
  • Lesen281 MB/s
  • Garantie5 Jahre

Auf einen Blick

Vorteile

  • bis ca. 281 MB/s
  • 20 TB
  • 550 TB Workload

Nachteile

  • laut bei Zugriffen
  • warm

Technische Daten

Technische Daten: Toshiba MG10 20TB
HerstellerToshiba
ModellnummerMG10ACA20TE
Kapazität20 TB
Formfaktor3,5 Zoll
SchnittstelleSATA 6 Gb/s
Drehzahl7200 U/min
Cache512 MB
Aufzeichnungk. A.
Lesen (Dauertransfer)281 MB/s
Schreiben (Dauertransfer)281 MB/s
Workload550 TB/Jahr
MTBF2.500.000 Stunden
Leistungsaufnahme Betrieb9,3 W
Geräusch Leerlauf / Suchen20 / 32 dBA
Gewichtmax. 720 g
Garantie5 Jahre

Die Werte stammen aus Toshibas Datenblatt zur MG10-Serie. Toshiba gibt die Datenrate in MiB/s an, wir rechnen sie für den Vergleich in MB/s um.

268 MiB/s entsprechen rund 281 MB/s. Damit liegt die MG10 über der Exos X18 und allen NAS-Platten dieses Vergleichs. Dieser Wert gilt für die äußeren Spuren. Zum Ende der Platte sinkt die Rate wie bei jeder Festplatte deutlich ab.

Willkommen zum Testbericht der Toshiba MG10 20TB. Zwanzig Terabyte in einem einzigen 3,5-Zoll-Laufwerk – das war vor wenigen Jahren noch Rechenzentren vorbehalten. Mit der MG10ACA20TE bietet Toshiba diese Kapazität als SATA-Platte an, die sich auch in leistungsfähige Heimserver einbauen lässt. Hier liest du, wie schnell die Platte wirklich ist, welche Vorbereitung ein System mit 20-TB-Laufwerken braucht und für wen sich der Schritt zu dieser Größe lohnt.

Damit ist sie die schnellste Platte in diesem Vergleich. Sie ist für 550 TB Workload pro Jahr ausgelegt, hat 2,5 Millionen Stunden MTBF und fünf Jahre Garantie. Nachteile sind hörbare Zugriffe und hohe Wärme ohne Luftstrom. Gesamtnote: 9,0 von 10.

Was ist die Toshiba MG10 20TB?

Die MG10ACA20TE gehört zur zehnten Generation von Toshibas Enterprise-Serie MG. Die Platte ist mit Helium gefüllt und nutzt einen SATA-Anschluss mit 6 Gb/s. Toshiba entwickelt die MG-Serie für Cloud-Anbieter, Speichersysteme in Unternehmen und Server, in denen viele Platten dauerhaft laufen.

Zum Aufzeichnungsverfahren nennt Toshiba im Datenblatt dieses Modells keine ausdrückliche Angabe. In der Tabelle steht deshalb k. A. Nutzer setzen die MG10 dennoch verbreitet in RAID- und ZFS-Systemen ein, ohne dass in Berichten die typischen SMR-Probleme beim Rebuild beschrieben werden.

Die Belastungswerte entsprechen der Enterprise-Klasse: 550 TB Workload pro Jahr, 2,5 Millionen Stunden MTBF und fünf Jahre Garantie. Damit ist die MG10 deutlich robuster ausgelegt als NAS-Platten für Heimanwender.

Wie ist die Toshiba MG10 20TB verarbeitet?

Das Gehäuse ist hermetisch verschlossen, damit das Helium dauerhaft im Inneren bleibt. Toshiba nennt ein Gewicht von maximal 720 Gramm. Das Etikett ist schlicht und enthält Modellnummer, Kapazität und Fertigungsdaten.

Wie viele Enterprise-Platten wird die MG10 häufig als Bulk-Ware ohne Einzelhandelsverpackung verkauft. Käufer berichten von unterschiedlicher Verpackungsqualität je nach Händler. Ein vollständiger Oberflächentest nach Erhalt ist bei dieser Kapazität aufwendig, aber empfehlenswert, um Transportschäden innerhalb der Rückgabefrist zu erkennen.

Wie schlägt sich die Toshiba MG10 20TB im Alltag?

Laut Datenblatt sind in den äußeren Spuren bis 281 MB/s möglich, zum Ende der Platte etwa die Hälfte. Damit gehört die MG10 zu den schnellsten SATA-Festplatten überhaupt. Viele Käufer setzen sie in Unraid- oder TrueNAS-Servern ein und loben, wie viel Platz in einem einzigen Schacht steckt.

Besonders gefragt ist sie bei Nutzern mit großen Medienarchiven. Eine einzige MG10 fasst eine Sammlung, für die früher fünf 4-TB-Platten nötig waren. Das spart Schächte, Strom und Verkabelung. In Unraid wird die MG10 gern als Paritätsplatte eingesetzt, weil sie damit Datenplatten bis 20 TB im Array zulässt.

Ein kompletter Oberflächentest dauert bei 20 TB allerdings weit über einen Tag, und ein Rebuild im RAID ebenfalls. Je nach System und Belegung sind zwei bis drei Tage realistisch. Bei dieser Kapazität ist doppelte Parität praktisch Pflicht, denn ein zweiter Ausfall während der langen Wiederherstellung würde den Verbund gefährden.

Kritik gibt es an der Wärme: Ohne Luftstrom werden nach Berichten schnell über 45 Grad erreicht. In einem Servergehäuse mit Lüftern vor dem Laufwerkskäfig bleibt sie dagegen im unkritischen Bereich. In kleinen passiv gekühlten Heim-NAS-Geräten ist die MG10 nicht gut aufgehoben.

Zu Ausfällen gibt es bislang wenige Berichte. Toshiba hat mit früheren MG-Generationen einen guten Ruf in Rechenzentren aufgebaut. Mehrere Besitzer verweisen auf öffentlich zugängliche Ausfallstatistiken großer Speicheranbieter, in denen Toshiba-Enterprise-Platten gut abschneiden.

Was musst du bei 20 TB pro Platte bedenken?

Die große Kapazität verändert die Planung. Erstens wächst das Risiko, das mit einer einzelnen Platte verbunden ist. Fällt eine 20-TB-Platte ohne Redundanz aus, sind enorme Datenmengen betroffen. Ein Backup auf ein zweites System ist deshalb wichtiger denn je.

Zweitens werden Wartungsaufgaben länger. Ein Scrub eines Pools aus mehreren MG10 dauert entsprechend lange. Viele Nutzer planen solche Aufgaben deshalb für Wochenenden oder ruhige Zeiten, damit sie den normalen Betrieb nicht ausbremsen.

Drittens lohnt der Blick auf die Hardware. Ältere NAS-Geräte unterstützen nicht immer Platten dieser Größe. Prüfe vor dem Kauf, ob dein System 20-TB-Laufwerke offiziell freigibt. Bei selbst gebauten Servern ist das selten ein Problem, solange Mainboard und Controller aktuelle Standards unterstützen.

Viertens solltest du den Anlaufstrom berücksichtigen. Mehrere 7200er-Heliumplatten ziehen beim Start viel Strom auf der 12-Volt-Leitung. Ein Netzteil mit Reserve oder ein Controller mit gestaffeltem Anlauf vermeidet Probleme.

Wie unterscheidet sich die MG10 20TB von Exos X18 und WD Red Pro 16TB?

Gegenüber der Exos X18 bietet die MG10 zwei Terabyte mehr und eine höhere Datenrate. Workload, MTBF und Garantie sind auf demselben Niveau. Beim Geräusch beschreiben Nutzer beide als hörbar, die MG10 ist laut Datenblatt im Leerlauf mit 20 dBA aber sehr leise.

Gegenüber der WD Red Pro 16TB hat die MG10 mehr Kapazität und Tempo. Die Red Pro ist dagegen als NAS-Platte konzipiert, mit Freigabe für bis zu 24 Schächte und NAS-Firmware. Für ein großes Synology-System ist die Red Pro die naheliegende Wahl, für einen selbst gebauten Server mit Unraid oder TrueNAS die MG10.

Warum zeigt dein System nur rund 18,2 TB an?

Nach dem Einbau wundern sich viele Käufer über die angezeigte Kapazität. Windows, Unraid und viele NAS-Oberflächen nennen statt 20 TB nur etwa 18,2. Der Grund liegt in der Rechenweise: Toshiba gibt die Kapazität in Zehnerpotenzen an, also 20 Billionen Byte. Betriebssysteme rechnen häufig in Zweierpotenzen und zeigen den Wert in Tebibyte an, auch wenn dort TB steht.

Dieselbe Umrechnung erklärt die Angabe der Datenrate. Toshiba nennt 268 MiB/s, was in den sonst üblichen Megabyte rund 281 MB/s entspricht. Beide Werte beschreiben dieselbe Geschwindigkeit, nur in unterschiedlichen Einheiten. Für den Vergleich mit anderen Herstellern, die in MB/s angeben, ist der umgerechnete Wert der richtige.

Bei der Planung eines Arrays solltest du mit den angezeigten Werten rechnen. Sechs MG10 im RAIDZ2 oder RAID 6 ergeben rund 72 TiB nutzbaren Speicher, abzüglich Dateisystem-Overhead. Wer für die Zukunft plant, kalkuliert zusätzlich etwas freien Platz ein, denn viele Dateisysteme werden bei hoher Füllung langsamer.

Auch die Füllanzeige im NAS wirkt deshalb anfangs niedriger als erwartet. Das ist kein Defekt und kein Hinweis auf eine gefälschte Platte.

Wie laut ist die Toshiba MG10 20TB?

Toshiba nennt 20 dBA im Leerlauf und 32 dBA beim Suchen. Der Leerlaufwert ist für eine 7200er-Platte niedrig, was an der Heliumfüllung liegt. Im Ruhezustand ist ein dezentes Surren hörbar.

Bei Zugriffen wird die MG10 deutlich lauter. Nutzer beschreiben ein kräftiges Rattern, das bei vielen gleichzeitigen kleinen Zugriffen besonders auffällt. In einem Serverschrank oder Kellerraum stört das nicht, in einem Arbeitszimmer kann es nerven.

Entkoppelte Einschübe und ein massives Gehäuse reduzieren die Geräuschübertragung. Wer mehrere MG10 betreibt, sollte den Server ohnehin außerhalb der Wohnräume aufstellen.

Wenn du die Toshiba MG10 20TB kaufen möchtest: Toshiba MG10 20TB bei Amazon*.

Bewertung im Detail

Zuverlässigkeit8,9/10
Geschwindigkeit9,4/10
Preis/Leistung8,8/10
Gesamtnote9,0/10

Sie erzielt 9,0 von 10 Punkten und gehört zur Spitze dieses Vergleichs.

Zuverlässigkeit: 8,9/10

Enterprise-Werte bei Workload und MTBF, fünf Jahre Garantie und ein guter Ruf der MG-Serie. Die fehlende Angabe zum Aufzeichnungsverfahren kostet etwas Transparenz.

Geschwindigkeit: 9,4/10

Mit rund 281 MB/s ist sie die schnellste Platte dieses Vergleichs.

Preis-Leistung: 8,8/10

Der Preis pro Terabyte ist für eine Enterprise-Platte attraktiv.

Fazit: Toshiba MG10 20TB

Hervorragend
9,0

Ja, für große Heimserver und Speichersysteme mit guter Kühlung ist sie eine hervorragende Wahl. Sie bietet maximale Kapazität und Tempo bei hoher Belastbarkeit. Für kleine NAS-Geräte im Wohnbereich ist sie zu warm und bei Zugriffen zu laut.

Alternativen zur Toshiba MG10 20TB

ModellIm TestToshiba MG10 20TB – interne Festplatte, ProduktfotoToshiba MG10 20TBBei Amazon* (Werbelink) – Toshiba MG10 20TBWD Red Pro 16TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Pro 16TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Pro 16TBSeagate Exos X18 18TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate Exos X18 18TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate Exos X18 18TBSeagate Exos X16 16TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate Exos X16 16TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate Exos X16 16TBSeagate IronWolf Pro 16TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate IronWolf Pro 16TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate IronWolf Pro 16TB
Kapazität20 TB16 TB18 TB16 TB16 TB
Formfaktor3,53,53,53,53,5
SchnittstelleSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/s
Lesen281 MB/s252 MB/s270 MB/s263 MB/s270 MB/s
Schreiben281 MB/s252 MB/s270 MB/s258 MB/s270 MB/s
Drehzahl7.200 U/min7.200 U/min7.200 U/min7.200 U/min7.200 U/min
Cache512 MB512 MB256 MB256 MB256 MB
Aufzeichnung–CMRCMRCMRCMR
Garantie5 Jahre5 Jahre5 Jahre5 Jahre5 Jahre

Grün = gut, Rot = schwach, Schwarz = neutral (Herstellerangaben/Messwerte). * Werbelink

Die Seagate Exos X18 ist etwas kleiner und langsamer, aber ähnlich robust. Die WD Red Pro 16TB ist eine NAS-Platte mit weniger Kapazität, aber guter Eignung für große Synology-Systeme. Wer weniger Kapazität braucht, findet in der Exos X16 eine günstigere Enterprise-Option.

Häufige Fragen zur Toshiba MG10 20TB

Nutzt die MG10 CMR oder SMR?

Toshiba nennt im Datenblatt dieses Modells kein Aufzeichnungsverfahren. In Berichten aus RAID- und ZFS-Systemen werden keine typischen SMR-Probleme beschrieben.

Wie schnell ist die MG10 20TB?

Toshiba nennt 268 MiB/s, das sind rund 281 MB/s in den äußeren Spuren.

Wie lange dauert ein Rebuild mit 20 TB?

Je nach System und Belegung zwei bis drei Tage. Doppelte Parität ist empfehlenswert.

Wird die MG10 sehr warm?

Ohne Luftstrom ja. Mit Lüftern vor dem Laufwerkskäfig bleibt sie im unkritischen Bereich.

Unterstützt mein NAS 20-TB-Platten?

Prüfe die Kompatibilitätsliste. Ältere Geräte geben Platten dieser Größe nicht immer frei.

Warum zeigt Windows weniger als 20 TB an?

Windows rechnet in Zweierpotenzen. Die angezeigten rund 18,2 TB entsprechen den vollen 20 Billionen Byte.

Seagate IronWolf 6TB Test

Seagate IronWolf 6TB – Produktfoto
8,3
UrteilSehr gutNote 8,3 von 10

Die Seagate IronWolf 6TB (ST6000VN006, im Handel auch als ST6000VNZ06) ist eine 3,5-Zoll-NAS-Festplatte mit 5400 U/min, 256 MB Cache und CMR-Aufzeichnung. Sie erreicht bis zu 202 MB/s, ist für 180 TB Workload pro Jahr und NAS-Gehäuse mit bis zu acht Schächten freigegeben, besitzt Rotations-Vibrationssensoren und kommt mit drei Jahren Garantie plus drei Jahren Rescue-Datenrettung.

  • Kapazität6 TB
  • Formfaktor3,5 Zoll
  • SchnittstelleSATA 6 Gb/s
  • Lesen202 MB/s
  • Garantie3 Jahre

Auf einen Blick

Vorteile

  • CMR mit Vibrationssensoren
  • Rescue-Datenrettung inklusive
  • sparsam für 6 TB

Nachteile

  • nur 5400 U/min
  • Geräusch nur in Bel angegeben

Technische Daten

Technische Daten: Seagate IronWolf 6TB
HerstellerSeagate
ModellnummerST6000VNZ06 (ST6000VN006)
Kapazität6 TB
Formfaktor3,5 Zoll
SchnittstelleSATA 6 Gb/s
Drehzahl5400 U/min
Cache256 MB
AufzeichnungCMR
Lesen (Dauertransfer)202 MB/s
Schreiben (Dauertransfer)202 MB/s
Workload180 TB/Jahr
MTBF1.000.000 Stunden
Leistungsaufnahme Betrieb5,3 W
Geräusch Leerlauf / Suchen25 / 26 dBA
Gewicht630 g
Garantie3 Jahre

Die folgenden Angaben stammen aus dem IronWolf-Produkthandbuch, in dem die ST6000VN006 gemeinsam mit dem 8-TB-Modell aufgeführt ist. Im Handbuch steht das Geräusch als Schallleistung in Bel, das aktuelle Datenblatt nennt dagegen 25 dBA im Leerlauf und 26 dBA beim Suchen. Diese Werte stehen in der Tabelle.

Neben der Betriebsleistung von 5,3 Watt nennt das Handbuch 4,0 Watt im Leerlauf und 0,25 Watt im Standby und Ruhezustand. Beim Anlaufen zieht die Platte auf der 12-Volt-Leitung bis zu 1,8 Ampere. Diese Spitze ist für normale NAS-Netzteile unkritisch, sollte aber bei sehr kleinen Netzteilen mit vielen Laufwerken im Hinterkopf bleiben, wenn alle Platten gleichzeitig hochfahren.

Die jährliche Ausfallrate beziffert Seagate mit 0,87 Prozent, was der MTBF-Angabe von einer Million Stunden entspricht. Diese Zahl ist ein statistischer Wert über viele Laufwerke und keine Garantie für die Lebensdauer einer einzelnen Platte. Sie hilft aber beim Vergleich: Desktop-Platten werden meist gar nicht mit MTBF beworben, die Pro-Modelle der IronWolf-Reihe dagegen mit doppelt so viel.

Willkommen zum Testbericht der Seagate IronWolf 6TB. Sechs Terabyte sind für viele Heimnetze der Punkt, an dem ein Zweischacht-NAS im Spiegelbetrieb wirklich Luft bekommt: Fotos aus mehreren Jahren, Backups von zwei oder drei Rechnern und eine Filmsammlung passen nebeneinander, ohne dass du ständig aufräumen musst. Die aktuelle Revision ST6000VN006 bringt dafür einen größeren Cache und eine sparsame 5400er-Mechanik mit. Was das im Alltag bedeutet und wo die Grenzen liegen, erfährst du in diesem Test.

Im Betrieb nimmt sie laut Seagate 5,3 Watt auf. Gesamtnote: 8,3 von 10.

Was steckt hinter der Seagate IronWolf 6TB?

Die IronWolf-Reihe ist Seagates Antwort auf die Frage, welche Festplatte in ein kleines oder mittleres NAS gehört. Das 6-TB-Modell lag lange als ST6000VN001 im Regal. Die neuere ST6000VN006 teilt sich laut Produkthandbuch die technische Basis mit dem 8-TB-Modell ST8000VN002, also dieselbe Aufzeichnungsdichte, denselben 256-MB-Puffer und die gleichen Strom- und Geräuschangaben. Für dich heißt das: Du bekommst eine Mechanik der aktuellen Generation, nur mit weniger Kapazität.

Wichtig für NAS-Nutzer ist die Aufzeichnung. Seagate setzt bei allen IronWolf-Platten auf CMR, die konventionelle Methode, bei der Spuren nebeneinander liegen und sich nicht überlappen. Bei einem Rebuild, wenn das NAS nach einem Plattentausch stundenlang am Stück schreibt, bleibt die Schreibrate damit gleichmäßig. Platten mit überlappenden Spuren (SMR) können in solchen Phasen stark einbrechen, was einen Wiederaufbau unnötig in die Länge zieht.

Wie gut ist die IronWolf 6TB verarbeitet?

Äußerlich ist die 6-TB-IronWolf eine klassische 3,5-Zoll-Platte im Aluminiumgehäuse mit dem bekannten Etikett im Seagate-Design. Laut Datenblatt wiegt sie maximal 630 Gramm. Die Gewindelöcher sitzen an den Standardpositionen, damit passt sie in Wechselrahmen und werkzeuglose Einschübe aller gängigen NAS-Hersteller.

Ein technisches Merkmal, das du von außen nicht siehst, sind die Rotations-Vibrationssensoren. Sie erfassen Schwingungen, die von benachbarten Laufwerken im selben Gehäuse ausgehen, und helfen der Steuerung, die Köpfe trotzdem sauber auf der Spur zu halten. In einem Gehäuse mit vier oder mehr Platten, die alle gleichzeitig arbeiten, ist das ein echter Unterschied zu einer einfachen Desktop-Platte. Seagate begrenzt die Freigabe trotzdem auf maximal acht Schächte, für größere Systeme ist die Pro-Reihe gedacht.

Viele Käufer berichten, dass die Platte gut verpackt ankommt und im NAS ohne Auffälligkeiten erkannt wird. Einzelne Bewertungen erwähnen Transportschäden oder frühe Ausfälle. Solche Berichte gibt es bei jeder Festplattenserie, sie sind ein guter Grund, eine neue Platte vor dem Einsatz einmal komplett zu prüfen.

Wie schlägt sich die IronWolf 6TB in der Praxis?

Mit bis zu 202 MB/s laut Handbuch liegt die ST6000VN006 im Mittelfeld der NAS-Platten. Das ist mehr, als ein Gigabit-Netzwerk übertragen kann, das bei etwa 110 bis 118 MB/s an seine Grenze stößt. In einem typischen Heimnetz bremst also das Netzwerk und nicht die Platte. Erst mit 2,5-Gigabit-Anschlüssen kommt der Unterschied zu schnelleren 7200er-Modellen überhaupt zum Tragen.

Der Höchstwert gilt für die äußeren Spuren. Weiter innen sinkt die Rate, weil pro Umdrehung weniger Daten unter dem Kopf vorbeilaufen. Wenn die Platte also fast voll ist, wird das Schreiben langsamer. Das ist physikalisch bedingt und betrifft alle Magnetfestplatten gleichermaßen.

Der 256-MB-Cache hilft vor allem bei vielen kleinen Schreibvorgängen, etwa wenn mehrere Rechner gleichzeitig ein Backup anlegen oder ein Fotoarchiv indiziert wird. Bei großen Dateien wie Videos spielt er kaum eine Rolle, hier zählt der Dauertransfer.

Viele Käufer setzen die Platte in Synology-, QNAP- oder Asustor-Geräten ein und berichten von einem problemlosen Einbau. In QNAP- und Synology-Systemen lässt sich IronWolf Health Management nutzen. Diese Funktion wertet Zustandsdaten der Platte über die üblichen SMART-Werte hinaus aus und gibt im NAS-Menü Hinweise, wenn sich Probleme ankündigen. Ob dein Gerät die Funktion unterstützt, hängt vom Hersteller und der Betriebssystemversion ab.

Für Rebuilds ist die Kombination aus CMR und gleichmäßigem Dauertransfer entscheidend. Ein Wiederaufbau einer voll belegten 6-TB-Platte dauert bei rund 200 MB/s an den Außenspuren und fallender Rate nach innen viele Stunden. Rechne lieber großzügig, denn das NAS bedient währenddessen meist auch normale Zugriffe. Wer ein RAID 5 mit drei oder vier Platten betreibt, sollte deshalb immer ein separates Backup haben.

Seagate gibt eine Rate von nicht korrigierbaren Lesefehlern von einem Sektor pro 10^14 gelesener Bits an. Das ist der übliche Wert für NAS-Platten dieser Klasse. Pro-Modelle und Enterprise-Laufwerke liegen eine Zehnerpotenz besser.

Wie laut ist die IronWolf 6TB?

Seagate beziffert die Schallleistung im Leerlauf mit 2,5 Bel typisch und im Suchbetrieb mit 2,6 Bel typisch. Bel sind keine dBA-Werte, die du direkt mit Western-Digital-Angaben vergleichen kannst: Schallleistung beschreibt die gesamte abgegebene Energie, während dBA-Angaben meist einen Schalldruck an einem Messpunkt meinen. Grob gilt: 2,5 Bel entsprechen 25 dB Schallleistung, was für eine 3,5-Zoll-Platte niedrig ist.

Die 5400er-Drehzahl trägt dazu bei. Langsamer drehende Scheiben erzeugen weniger Lagergeräusch und weniger Luftwirbel. Viele Käufer beschreiben die Platte als ruhig, hören aber das typische Arbeitsgeräusch der Köpfe bei Zugriffen. In einem NAS auf dem Schreibtisch kann das bei Stille auffallen, im Flur oder Abstellraum fast nie.

Ein Hinweis aus der Praxis: Im Leerlauf führen viele NAS-Platten Hintergrundprüfungen durch, Seagate erwähnt das ausdrücklich im Handbuch. Dabei können Geräusch und Leistung kurz auf Betriebsniveau steigen. Wenn dein NAS nachts plötzlich klackert, obwohl niemand darauf zugreift, ist das meist kein Defekt.

Wenn du die Seagate IronWolf 6TB kaufen möchtest: Seagate IronWolf 6TB bei Amazon*.

Bewertung im Detail

Zuverlässigkeit8,4/10
Geschwindigkeit8,2/10
Preis/Leistung8,3/10
Gesamtnote8,3/10

Zuverlässigkeit: 8,4 von 10

CMR, Vibrationssensoren, eine Million Stunden MTBF und 180 TB Workload sind die solide Grundausstattung für ein kleines NAS. Die drei Jahre Rescue-Datenrettung sind ein Plus, das Western Digital bei der Red Plus nicht bietet. Die Pro-Modelle liegen bei Garantie und Belastbarkeit höher, deshalb reicht es nicht für die Spitze.

Geschwindigkeit: 8,2 von 10

Mit 202 MB/s ist die Platte für eine 5400er-Mechanik flott und übertrifft das Gigabit-Netz deutlich. 7200er-Modelle mit 250 MB/s und mehr sind messbar schneller, im Heimnetz spürst du den Unterschied aber selten.

Preis-Leistung: 8,3 von 10

Sechs Terabyte sind oft ein günstiger Mittelweg zwischen kleinen Platten mit hohem Preis pro Terabyte und großen Modellen mit hohem Einstiegspreis. Die mitgelieferte Datenrettung macht das Paket zusätzlich attraktiv.

Gesamtnote: 8,3 von 10

Eine ausgewogene NAS-Platte ohne echte Schwachstelle, die vor allem in Zwei- bis Vierschacht-Systemen überzeugt.

Fazit: Seagate IronWolf 6TB

Sehr gut
8,3

Die ST6000VN006 passt zu dir, wenn du ein NAS mit zwei bis vier Schächten betreibst und eine leise, sparsame Platte mit CMR suchst. Sie eignet sich für Familienfotos, Dokumente, Backups und Medienserver, die über ein normales Gigabit-Netz laufen. Die Rescue-Datenrettung ist eine Absicherung für den Fall, dass trotz RAID einmal etwas verloren geht, ersetzt aber kein Backup.

Weniger passend ist sie für Gehäuse mit mehr als acht Schächten, für Dauerlast mit vielen Nutzern oder für schnelle 10-Gigabit-Netze. Dort spielt die Pro-Reihe mit 7200 U/min und höherer Workload ihre Stärken aus.

Alternativen zur Seagate IronWolf 6TB

ModellToshiba N300 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoToshiba N300 8TBBei Amazon* (Werbelink) – Toshiba N300 8TBWD Purple 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Purple 4TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Purple 4TBWD Red Plus 8TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Plus 8TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Plus 8TBWD Red Plus 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Plus 4TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Plus 4TB
Kapazität8 TB4 TB8 TB4 TB
Formfaktor3,53,53,53,5
SchnittstelleSATA 6 Gb/sSATASATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/s
Lesen260 MB/s180 MB/s215 MB/s180 MB/s
Schreiben260 MB/s180 MB/s215 MB/s180 MB/s
Drehzahl7.200 U/min5.400 U/min5.640 U/min5.400 U/min
Cache512 MB256 MB256 MB256 MB
AufzeichnungCMRCMRCMRCMR
Garantie3 Jahre3 Jahre3 Jahre3 Jahre

Grün = gut, Rot = schwach, Schwarz = neutral (Herstellerangaben/Messwerte). * Werbelink

Die WD Red Plus 6TB (WD60EFPX) ist die direkte Konkurrenz. Sie dreht ebenfalls in der 5400er-Klasse, hat 256 MB Cache und CMR, nennt aber etwas weniger Dauertransfer und dafür eine dBA-Angabe für das Geräusch. Eine Datenrettung ist bei Western Digital nicht enthalten.

Wenn du mehr Tempo und Belastbarkeit willst, ist die IronWolf Pro in derselben Kapazitätsklasse der nächste Schritt: 7200 U/min, höhere Workload und fünf Jahre Garantie. Dafür ist sie lauter und braucht mehr Strom.

Brauchst du mehr Platz pro Schacht, lohnt der Blick auf die IronWolf 8TB. Sie basiert laut Handbuch auf derselben Technik wie die 6-TB-Version und bietet zwei Terabyte mehr.

Häufige Fragen zur Seagate IronWolf 6TB

Was ist der Unterschied zwischen ST6000VN006 und ST6000VNZ06?

Die Bezeichnung mit Z wird im Handel häufig für die Retail- oder Kit-Variante genutzt. Technisch basieren beide auf der Platte ST6000VN006, die im Seagate-Handbuch geführt wird. Die ältere ST6000VN001 ist ein Vorgängermodell mit anderer Mechanik.

Ist die IronWolf 6TB eine SMR-Platte?

Nein. Seagate setzt bei der gesamten IronWolf-Reihe auf CMR. Damit eignet sich die Platte gut für RAID-Verbünde und lange Rebuilds.

Wie funktioniert die Rescue-Datenrettung?

Innerhalb des Rescue-Zeitraums von drei Jahren kannst du bei Datenverlust einen Fall bei Seagate anmelden. Seagates Datenrettungsdienst versucht dann, die Daten wiederherzustellen. Voraussetzung ist eine Registrierung beziehungsweise der Nachweis des Kaufs, die genauen Bedingungen nennt Seagate auf seiner Support-Seite.

Kann ich die IronWolf 6TB auch im Desktop-PC nutzen?

Ja, sie funktioniert in jedem PC mit SATA-Anschluss. Ihre Stärken wie Vibrationssensoren und Health Management spielen dort aber kaum eine Rolle, eine Desktop-Platte ist oft günstiger.

Wie viel Strom spart die 5400er-Drehzahl?

Mit 5,3 Watt im Betrieb und 4,0 Watt im Leerlauf liegt die Platte deutlich unter typischen 7200er-NAS-Modellen, die oft 7 bis 9 Watt aufnehmen. In einem NAS, das rund um die Uhr läuft, summiert sich das über das Jahr.

WD Red Plus 4TB Test

WD Red Plus 4TB – Produktfoto
8,3
UrteilSehr gutNote 8,3 von 10

Die WD Red Plus 4TB ist eine CMR-Platte der 5400er-Klasse für NAS-Systeme bis acht Schächte. Sie erreicht bis zu 180 MB/s, ist leise und sparsam und hat drei Jahre Garantie.

  • Kapazität4 TB
  • Formfaktor3,5 Zoll
  • SchnittstelleSATA 6 Gb/s
  • Lesen180 MB/s
  • Garantie3 Jahre

Auf einen Blick

Vorteile

  • CMR, RAID-tauglich
  • leise im Betrieb
  • sparsam

Nachteile

  • nur 5400er-Klasse
  • Leerlauf-Ticken hörbar

Technische Daten

Technische Daten: WD Red Plus 4TB
HerstellerWestern Digital
ModellnummerWD40EFPX
Kapazität4 TB
Formfaktor3,5 Zoll
SchnittstelleSATA 6 Gb/s
Drehzahl5400 U/min
Cache256 MB
AufzeichnungCMR
Lesen (Dauertransfer)180 MB/s
Schreiben (Dauertransfer)180 MB/s
Workload180 TB/Jahr
MTBF1.000.000 Stunden
Leistungsaufnahme Betrieb4,7 W
Geräusch Leerlauf / Suchen23 / 27 dBA
Gewicht570 g
Garantie3 Jahre

Die Werte stammen aus dem Datenblatt der WD Red Plus.

WD gibt die Drehzahl offiziell als 5400er-Klasse an und nicht als festen Wert. Der niedrige Verbrauch und die geringe Lautstärke sind Folgen dieser Auslegung. Beim Dauertransfer liegt sie mit 180 MB/s etwas unter der IronWolf 4TB.

Hallo und willkommen zum Testbericht der WD Red Plus 4TB. Wenn in Foren nach einer zuverlässigen Platte für ein kleines Heim-NAS gefragt wird, fällt dieser Name fast immer. Die Red Plus hat eine besondere Geschichte, die erklärt, warum es sie überhaupt gibt, und die für deine Kaufentscheidung wichtig ist. Hier erfährst du, was die 4-TB-Version bietet, wie sie sich von der normalen WD Red und den größeren Geschwistern unterscheidet und was Besitzer aus dem Dauerbetrieb berichten.

Für Zweischacht- und Vierschacht-NAS im Wohnbereich ist sie eine sehr gute Wahl, beim Tempo liegt sie etwas hinter der Konkurrenz. Gesamtnote: 8,3 von 10.

Was ist die WD Red Plus 4TB?

Die WD40EFPX ist eine 3,5-Zoll-NAS-Festplatte von Western Digital mit konventioneller Aufzeichnung. Sie ist die aktuelle Revision der 4-TB-Red-Plus und löste die WD40EFZX ab, wobei WD den Cache auf 256 MB verdoppelt hat. Sie läuft in der 5400er-Drehzahlklasse und ist für 180 TB Workload pro Jahr ausgelegt.

Die Bezeichnung Plus hat einen Hintergrund. Vor einigen Jahren wurde bekannt, dass WD in einigen Modellen der normalen Red-Serie SMR verwendete, ohne das deutlich zu kennzeichnen. In RAID-Verbünden führte das zu Problemen beim Rebuild. WD reagierte, indem es die Serie aufteilte: Die einfache WD Red nutzt SMR, die Red Plus garantiert CMR. Für ein NAS solltest du deshalb immer darauf achten, die Plus-Variante zu kaufen.

Wie ist die WD Red Plus 4TB verarbeitet?

Die Platte steckt im typischen WD-Gehäuse mit rotem Etikett. Sie ist luftgefüllt und wiegt 570 Gramm. Die Verarbeitung ist sauber, die Montagebohrungen sitzen an den Standardpositionen, sodass sie in jeden NAS-Einschub passt.

Zur Ausstattung gehört die NASware-Firmware. Sie sorgt unter anderem dafür, dass die Platte bei Lesefehlern nicht zu lange versucht, die Daten zu retten, sondern den Fehler nach kurzer Zeit an den RAID-Controller meldet. Der kann die Daten dann aus der Parität rekonstruieren. Bei Desktop-Platten fehlt diese Funktion, was im RAID zu Ausfällen ganzer Verbünde führen kann. Zusätzlich gibt es eine Vibrationsbehandlung, die WD als 3D Active Balance bezeichnet und die Schwingungen in Mehrplattensystemen ausgleicht.

Wie schlägt sich die WD Red Plus 4TB im Alltag?

Die Red Plus 4TB ist eine typische Platte für Einsteiger-NAS. Käufer bestücken damit Zweischacht-Geräte im RAID 1 oder Vierschacht-Systeme im RAID 5 bzw. SHR. Berichtet wird über problemlose Erkennung in Synology-, QNAP-, Asustor- und TerraMaster-Geräten. Bei Synology steht sie auf vielen Kompatibilitätslisten älterer und aktueller Modelle.

Im Alltag ist sie unauffällig. Für Fotos, Dokumente, Time-Machine-Backups und das Streamen von Filmen reicht die Leistung vollkommen. Über ein Gigabit-Netz ist ohnehin das Netzwerk der Flaschenhals. Im Verbund mehrerer Platten und mit 2,5 GbE kommen die etwas niedrigeren Dauerraten zum Tragen, im Heimgebrauch wirkt sich das aber selten aus.

Ein häufiges Lob gilt der Wärme. Viele Besitzer berichten von Temperaturen um 30 bis 35 Grad in kompakten NAS-Geräten, auch im Sommer. Das schont die Mechanik und erlaubt eine niedrige Lüfterdrehzahl im NAS, was wiederum die Lautstärke senkt.

Der Rebuild ist bei 4 TB vergleichsweise schnell erledigt, viele nennen Zeiten unter einem Tag. Das ist ein Argument für die kleine Kapazität, wenn du nur wenig Speicher brauchst: Je kürzer die Wiederherstellung, desto geringer das Risiko eines zweiten Ausfalls in dieser Phase.

Ein Punkt, der in Foren immer wieder auftaucht, ist die Verwechslungsgefahr mit der normalen WD Red. Achte beim Kauf darauf, dass Plus im Namen steht und die Modellnummer mit EFPX endet. Die SMR-Variante der normalen Red endet dagegen auf EFAX oder EFBX. Wer versehentlich die falsche Platte kauft, erlebt im RAID möglicherweise sehr lange Rebuilds.

Für wen sind 4 TB pro Platte die richtige Größe?

Die Frage nach der passenden Kapazität ist bei der Red Plus 4TB besonders wichtig, weil sie zu den kleineren Modellen der Serie gehört. Pro Terabyte ist sie teurer als die 8- oder 12-TB-Version. Trotzdem gibt es gute Gründe, gerade diese Größe zu wählen.

In einem Zweischacht-NAS mit Spiegelung stehen dir 4 TB nutzbarer Speicher zur Verfügung. Das reicht für die Fotosammlung einer Familie, Dokumente, Smartphone-Backups und eine kleinere Mediathek. Wer vor allem sichere Ablage braucht und keine großen Filmarchive anlegt, kommt damit mehrere Jahre aus. In einem Vierschacht-NAS mit RAID 5 oder SHR werden daraus rund 12 TB nutzbarer Platz, was für die meisten Haushalte reichlich ist.

Ein weiterer Vorteil ist der Einstiegspreis. Vier Platten mit 4 TB kosten insgesamt deutlich weniger als vier mit 12 TB. Wenn das Budget knapp ist, kannst du klein beginnen und später schrittweise größere Platten nachrüsten. In Synology-Systemen mit SHR lässt sich die Kapazität erweitern, indem du eine Platte nach der anderen gegen eine größere tauschst.

Wenig sinnvoll ist die 4-TB-Version dagegen, wenn du schon jetzt mehr als 8 TB Daten hast oder ein großes 4K-Filmarchiv planst. Dann füllst du die Schächte schnell, und die Erweiterung wird teurer als ein direkter Einstieg mit größeren Platten. Faustregel aus vielen Forendiskussionen: Plane die Kapazität so, dass dein Bestand nach drei Jahren höchstens drei Viertel des Speichers belegt.

Für ein Zweitsystem, etwa ein Backup-NAS bei Verwandten oder im Büro, ist die Red Plus 4TB ebenfalls beliebt. Dort zählen geringe Lautstärke, wenig Wärme und niedriger Stromverbrauch mehr als hohe Kapazität.

Wie unterscheidet sich die WD Red Plus 4TB von der IronWolf 4TB?

Beide sind CMR-Platten der 5400er-Klasse mit drei Jahren Garantie und 180 TB Workload. Die IronWolf ist mit rund 202 MB/s etwas schneller und bringt den Rescue-Datenrettungsservice mit. Die Red Plus ist ähnlich leise und sparsam und hat einen langen Ruf als NAS-Standardplatte.

Im Alltag sind die Unterschiede klein. Viele Nutzer entscheiden nach Preis und Verfügbarkeit oder mischen beide Marken bewusst, um zu vermeiden, dass alle Platten aus derselben Fertigung stammen. Wer den Datenrettungsservice schätzt, greift zur IronWolf, wer eine bewährte Standardlösung will, zur Red Plus.

Wie laut ist die WD Red Plus 4TB?

Sie ist eine der leisesten NAS-Platten. WD nennt 23 dBA im Leerlauf und 27 dBA beim Suchen. Viele Besitzer hören sie im Wohnzimmer kaum, das NAS-Lüftergeräusch ist oft lauter als die Platten selbst.

Ein Geräusch, das häufig zu Fragen in Foren führt, ist ein leises Ticken im Leerlauf, das alle paar Sekunden auftritt. Es entsteht durch eine Wartungsfunktion der Firmware, die die Köpfe in Ruhephasen leicht bewegt, um Verschleiß an einer Stelle der Scheibe zu vermeiden. Das ist kein Defekt. In einem sehr stillen Raum kann es auffallen, in normaler Umgebung geht es unter.

Bei Zugriffen ist ein feines Klackern hörbar, deutlich dezenter als bei 7200er-Platten. Für ein NAS im Arbeits- oder Wohnzimmer ist die Red Plus 4TB damit eine angenehme Wahl.

Wenn du die WD Red Plus 4TB kaufen möchtest: WD Red Plus 4TB bei Amazon*.

Bewertung im Detail

Zuverlässigkeit8,5/10
Geschwindigkeit7,8/10
Preis/Leistung8,5/10
Gesamtnote8,3/10

Sie erzielt 8,3 von 10 Punkten. Leise, kühl und bewährt, beim Tempo etwas zurück.

Zuverlässigkeit: 8,5/10

CMR, NASware, drei Jahre Garantie und 1 Million Stunden MTBF bilden eine solide Basis. Die Nutzerberichte sind überwiegend positiv, Ausfälle liegen im üblichen Rahmen.

Geschwindigkeit: 7,8/10

Mit 180 MB/s ist sie langsamer als die IronWolf 4TB und deutlich langsamer als 7200er-Platten. Im Heimnetz reicht das, im Vergleich kostet es aber Punkte.

Preis-Leistung: 8,5/10

Der Preis ist für eine CMR-NAS-Platte fair. Pro Terabyte ist sie teurer als größere Modelle, für kleine Systeme aber die passende Größe.

Fazit: WD Red Plus 4TB

Sehr gut
8,3

Ja, für ein kleines Heim-NAS, das leise und kühl laufen soll, ist sie eine der besten Optionen. Sie ist bewährt, sparsam und unauffällig. Wer mehr Tempo will, greift zur IronWolf 4TB, wer mehr Speicher braucht, zur Red Plus 8TB.

Alternativen zur WD Red Plus 4TB

ModellIm TestWD Red Plus 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Red Plus 4TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Red Plus 4TBWD Purple 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Purple 4TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Purple 4TBSeagate IronWolf 4TB – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate IronWolf 4TBBei Amazon* (Werbelink) – Seagate IronWolf 4TBWD Blue 2TB – interne Festplatte, ProduktfotoWD Blue 2TBBei Amazon* (Werbelink) – WD Blue 2TBSeagate BarraCuda 2TB (2,5 Zoll) – interne Festplatte, ProduktfotoSeagate BarraCuda 2TB (2,5 Zoll)Bei Amazon* (Werbelink) – Seagate BarraCuda 2TB (2,5 Zoll)
Kapazität4 TB4 TB4 TB2 TB2 TB
Formfaktor3,53,53,53,52,5
SchnittstelleSATA 6 Gb/sSATASATA 6 Gb/sSATASATA 6 Gb/s
Lesen180 MB/s180 MB/s202 MB/s215 MB/s140 MB/s
Schreiben180 MB/s180 MB/s202 MB/s215 MB/s140 MB/s
Drehzahl5.400 U/min5.400 U/min5.400 U/min7.200 U/min5.400 U/min
Cache256 MB256 MB256 MB256 MB128 MB
AufzeichnungCMRCMRCMRSMRSMR
Garantie3 Jahre3 Jahre3 Jahre2 Jahre2 Jahre

Grün = gut, Rot = schwach, Schwarz = neutral (Herstellerangaben/Messwerte). * Werbelink

Die IronWolf 4TB ist etwas schneller und bietet Datenrettung, ist aber ähnlich leise. Die WD Purple 4TB basiert auf ähnlicher Technik, ist aber für Videorekorder optimiert und nicht für NAS. Wer mehr Platz pro Schacht braucht, findet in der Red Plus 8TB eine leise größere Alternative mit etwas höherem Tempo.

Häufige Fragen zur WD Red Plus 4TB

Was ist der Unterschied zwischen WD Red und WD Red Plus?

Die normale WD Red nutzt SMR, die Red Plus CMR. Für ein NAS mit RAID ist die Plus-Variante die richtige Wahl.

Woher kommt das Ticken im Leerlauf?

Es ist eine Wartungsfunktion der Firmware, die die Köpfe regelmäßig bewegt. Das ist normal und kein Hinweis auf einen Defekt.

Was unterscheidet die WD40EFPX von der WD40EFZX?

Die neuere EFPX hat 256 statt 128 MB Cache. Ansonsten sind beide CMR-Platten der 5400er-Klasse.

Kann ich die Red Plus 4TB im PC nutzen?

Ja, sie funktioniert an jedem SATA-Anschluss. Sie ist dort eine leise Datenplatte, aber teurer als eine Desktop-Platte.

Für wie viele Schächte ist sie freigegeben?

WD gibt die Red Plus für NAS-Systeme mit bis zu acht Schächten frei.

Wie warm wird die Red Plus 4TB im NAS?

Besitzer nennen meist 30 bis 35 Grad im Betrieb. Damit gehört sie zu den kühlsten Platten in diesem Vergleich.

WD Red Plus 6TB Test

WD Red Plus 6TB – Produktfoto
8,1
UrteilSehr gutNote 8,1 von 10

Die WD Red Plus 6TB (WD60EFPX) ist eine luftgefüllte 3,5-Zoll-NAS-Platte mit 5400 U/min, 256 MB Cache und CMR-Aufzeichnung. Laut Western Digital schafft sie bis zu 180 MB/s, ist für 180 TB pro Jahr und NAS mit bis zu acht Schächten ausgelegt und hat eine Million Stunden MTBF.

  • Kapazität6 TB
  • Formfaktor3,5 Zoll
  • SchnittstelleSATA 6 Gb/s
  • Lesen180 MB/s
  • Garantie3 Jahre

Auf einen Blick

Vorteile

  • leise mit 23 dBA
  • CMR, 256 MB Cache
  • niedrige Leistungsaufnahme

Nachteile

  • nur 5400er-Klasse
  • ältere WD60EFZX parallel im Handel

Technische Daten

Technische Daten: WD Red Plus 6TB
HerstellerWestern Digital
ModellnummerWD60EFPX
Kapazität6 TB
Formfaktor3,5 Zoll
SchnittstelleSATA 6 Gb/s
Drehzahl5400 U/min
Cache256 MB
AufzeichnungCMR
Lesen (Dauertransfer)180 MB/s
Schreiben (Dauertransfer)180 MB/s
Workload180 TB/Jahr
MTBF1.000.000 Stunden
Leistungsaufnahme Betrieb4,7 W
Geräusch Leerlauf / Suchen23 / 27 dBA
Gewicht750 g
Garantie3 Jahre

Die Tabelle fasst die Angaben aus dem offiziellen Red-Plus-Datenblatt zusammen. Die Transferrate ist dort als interne Rate „bis zu“ angegeben und beschreibt den günstigsten Fall an den Außenspuren der Scheiben.

Im Leerlauf nennt das Datenblatt 3,1 Watt, im Standby und Ruhezustand 0,3 Watt. Beim Einschalten fließen auf der 12-Volt-Schiene bis zu 1,75 Ampere. Die Platte ist für einen Betriebsbereich von 0 bis 65 Grad spezifiziert und übersteht laut Western Digital Stöße von 70 G im Betrieb und 250 G ausgeschaltet, jeweils bei zwei Millisekunden Dauer.

Für die Datensicherheit nennt Western Digital weniger als einen nicht korrigierbaren Lesefehler pro 10^14 gelesener Bits sowie 600.000 Lade- und Entladezyklen der Köpfe. Diese Werte gelten für die gesamte Red-Plus-Serie und sind typisch für NAS-Platten der Mittelklasse.

Willkommen zum Testbericht der WD Red Plus 6TB. Sechs Terabyte gelten bei vielen NAS-Besitzern als vernünftige Größe: genug Platz für mehrere Jahre Fotos, Backups und Medien, ohne dass eine einzelne Platte so groß wird, dass ein Rebuild einen ganzen Tag dauert. Die WD60EFPX ist die aktuelle Fassung dieser Kapazität in Western Digitals Red-Plus-Reihe. Hier erfährst du, was sie kann, wie sie sich von ihrer Vorgängerin unterscheidet und wo ihre Grenzen liegen.

Mit 23 dBA im Leerlauf und 4,7 Watt beim Lesen und Schreiben bleibt sie leise und sparsam. Drei Jahre Garantie. Gesamtnote: 8,1 von 10.

Was zeichnet die WD Red Plus 6TB aus?

Im Red-Plus-Datenblatt stehen zwei 6-TB-Modelle nebeneinander: die ältere WD60EFZX und die neuere WD60EFPX. Die Unterschiede sind deutlicher, als die ähnlichen Namen vermuten lassen. Die WD60EFZX dreht mit 5640 U/min, hat 128 MB Cache und nennt bis zu 185 MB/s. Die WD60EFPX arbeitet mit 5400 U/min, verdoppelt den Cache auf 256 MB und kommt auf bis zu 180 MB/s. Gleichzeitig sinkt die Leistungsaufnahme beim Lesen und Schreiben von 6,2 auf 4,7 Watt.

Beide Varianten nutzen CMR. Diese konventionelle Aufzeichnung ist für NAS-Verbünde wichtig, weil sie auch bei langen Schreibphasen eine gleichmäßige Rate hält. Seit Western Digital die einfache WD Red auf SMR umgestellt hat, ist das Plus im Namen das Merkmal, an dem du die CMR-Modelle erkennst.

Wie solide ist die WD Red Plus 6TB gebaut?

Die WD60EFPX steckt in einem 3,5-Zoll-Gehäuse mit 26,1 Millimetern Höhe, 147 Millimetern Länge und 101,6 Millimetern Breite. Das Gewicht gibt Western Digital mit 750 Gramm an, bei einer Toleranz von zehn Prozent. Damit ist sie deutlich schwerer als die 2- und 4-TB-Modelle der Serie. Für den Einbau spielt das keine Rolle, beim Versand einzelner Platten aber schon: Eine schwere Platte braucht eine gut gepolsterte Verpackung.

Die Platte ist mit Luft gefüllt, nicht mit Helium. Das hat keine praktischen Nachteile im Alltag, Helium kommt bei Western Digital erst bei einzelnen großen Modellen zum Einsatz. Montiert wird die Platte über die üblichen seitlichen und unteren Gewinde, sie passt in alle gängigen Einschübe.

Viele Käufer heben hervor, dass die Platte auch in Geräten mit einfachen Kunststoffrahmen ruhig sitzt. Einzelne Bewertungen berichten von Ausfällen in den ersten Wochen. Das ist bei Festplatten nicht ungewöhnlich, deshalb lohnt sich ein ausführlicher Test direkt nach dem Einbau, solange du die Platte noch problemlos umtauschen kannst.

Wie arbeitet die Red Plus 6TB im NAS-Alltag?

Mit bis zu 180 MB/s reicht die Leistung für ein Gigabit-Netz, das nach Abzug des Protokolls etwa 110 bis 118 MB/s liefert, deutlich aus. Der Engpass liegt in typischen Heimnetzen beim Netzwerk. Erst ein NAS mit 2,5-Gigabit-Anschluss oder ein Verbund aus mehreren Platten kann die Plattenleistung voll ausnutzen.

Der Cache mit 256 MB ist für eine Platte dieser Klasse großzügig. Er puffert vor allem zufällige Schreibzugriffe, wie sie bei Datenbanken, Fotoindizes oder mehreren gleichzeitigen Backups entstehen. Im Vergleich zur älteren WD60EFZX mit 128 MB ist das ein echter Fortschritt, auch wenn die Spitzenrate etwas niedriger angegeben ist.

NASware steuert, wie die Platte im Verbund auf Lesefehler reagiert. Statt lange zu versuchen, einen schwierigen Sektor zu lesen, meldet sie den Fehler zügig an das NAS, das die Daten dann aus der Parität oder dem Spiegel rekonstruiert. So bleibt das System reaktionsfähig und die Platte wird nicht unnötig als defekt markiert.

Eine voll beschriebene 6-TB-Platte braucht für einen Rebuild viele Stunden. Die Rate sinkt zur Plattenmitte hin, und das NAS bedient parallel weiter normale Anfragen. Plane solche Phasen ein und vermeide sie in Zeiten, in denen du viel auf das NAS zugreifst. Ein aktuelles Backup auf einem zweiten Medium ist während eines Rebuilds besonders wertvoll.

Viele Käufer setzen die WD60EFPX in Synology-, QNAP- und TerraMaster-Geräten ein und berichten von einer problemlosen Erkennung. Prüfe trotzdem die Kompatibilitätsliste deines NAS-Herstellers, besonders bei neueren Synology-Modellen, die bei Platten fremder Hersteller Warnhinweise anzeigen können.

Für ein Vierschacht-NAS ergeben sich mit der WD60EFPX übersichtliche Rechnungen: Im RAID 5 bleiben von vier Platten 18 TB nutzbar, im RAID 6 oder RAID 10 sind es 12 TB. Damit hast du auch bei doppelter Ausfallsicherheit noch reichlich Platz. Wer mit zwei Platten im Spiegel beginnt, kann später auf vier erweitern, sofern das NAS die Migration der RAID-Stufe unterstützt. Prüfe diese Funktion vor dem Kauf im Handbuch deines Geräts.

Die Platte unterstützt Advanced Format, arbeitet intern also mit 4-KB-Sektoren und meldet sich nach außen mit 512-Byte-Emulation. Moderne Betriebssysteme und NAS-Systeme richten Partitionen automatisch passend aus, du musst dich darum nicht kümmern. Nur bei sehr alten Systemen kann eine falsche Ausrichtung die Schreibrate senken.

Ein Wort zur Workload: 180 TB pro Jahr bedeuten im Schnitt rund 490 GB Datenbewegung pro Tag. Das erreicht ein Heim-NAS selten. Selbst ein kleines Büro mit mehreren Arbeitsplätzen bleibt in der Regel darunter.

Wie laut wird die WD Red Plus 6TB?

Western Digital gibt 23 dBA im Leerlauf und 27 dBA bei durchschnittlicher Suche an. Die ältere WD60EFZX nennt 25 und 30 dBA. Die neue Version ist also auf dem Papier etwas leiser, was zur niedrigeren Drehzahl passt.

Im Alltag hörst du vor allem die Kopfbewegungen bei Zugriffen, ein leises Klicken oder Rascheln. Viele Käufer beschreiben das Drehgeräusch als unauffällig. Wie laut es tatsächlich wirkt, hängt stark vom Gehäuse ab: Dünne Bleche und harte Unterlagen übertragen Schwingungen, gedämpfte Einschübe schlucken viel davon.

Die niedrige Leistungsaufnahme sorgt auch für wenig Abwärme. In einem Vierschacht-NAS mit vier WD60EFPX bleibt die Gesamtleistung der Platten bei Zugriffen bei knapp 19 Watt, was der Lüfter leicht bewältigt.

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Bewertung im Detail

Zuverlässigkeit8,5/10
Geschwindigkeit7,8/10
Preis/Leistung8,0/10
Gesamtnote8,1/10

Zuverlässigkeit: 8,5 von 10

CMR, NASware, 180 TB Workload und eine Million Stunden MTBF sind die richtige Ausstattung für Heim- und Büro-NAS. Abzüge gibt es im Vergleich zu Pro-Modellen mit höherer Workload und längerer Garantie.

Geschwindigkeit: 7,8 von 10

Mit 180 MB/s und 256 MB Cache ist sie für Gigabit-Netze schnell genug. 7200er-Modelle schaffen über 250 MB/s, dafür sind sie lauter.

Preis-Leistung: 8,0 von 10

Sechs Terabyte liegen preislich meist in einem günstigen Bereich pro Terabyte, ohne dass du viel Geld auf einmal ausgeben musst.

Gesamtnote: 8,1 von 10

Eine leise und sparsame CMR-Platte mit großem Cache, die in kleinen bis mittleren NAS kaum Wünsche offenlässt.

Fazit: WD Red Plus 6TB

Sehr gut
8,1

Die WD60EFPX ist eine gute Wahl, wenn du ein NAS mit zwei bis acht Schächten bestückst, Wert auf geringe Lautstärke legst und hauptsächlich über ein Gigabit-Netz zugreifst. Sie eignet sich für Familien-NAS, Medienserver, Fotoarchive und Backup-Ziele im kleinen Büro.

Wenn du eine ältere WD60EFZX in einem RAID ersetzen willst, funktioniert die WD60EFPX ebenfalls. Die Kapazität ist identisch, die etwas andere Drehzahl spielt für das RAID keine Rolle.

Alternativen zur WD Red Plus 6TB

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Kapazität8 TB4 TB8 TB4 TB
Formfaktor3,53,53,53,5
SchnittstelleSATA 6 Gb/sSATASATA 6 Gb/sSATA 6 Gb/s
Lesen260 MB/s180 MB/s215 MB/s180 MB/s
Schreiben260 MB/s180 MB/s215 MB/s180 MB/s
Drehzahl7.200 U/min5.400 U/min5.640 U/min5.400 U/min
Cache512 MB256 MB256 MB256 MB
AufzeichnungCMRCMRCMRCMR
Garantie3 Jahre3 Jahre3 Jahre3 Jahre

Grün = gut, Rot = schwach, Schwarz = neutral (Herstellerangaben/Messwerte). * Werbelink

Die Seagate IronWolf 6TB ist das direkte Gegenstück. Sie nennt mit 202 MB/s einen etwas höheren Dauertransfer und enthält drei Jahre Rescue-Datenrettung. Geräuschwerte gibt Seagate in Bel an, was den Vergleich mit den dBA-Werten von Western Digital erschwert.

Brauchst du mehr Tempo, ist die WD Red Plus 10TB mit 7200 U/min und 512 MB Cache interessant. Sie ist aber deutlich lauter und braucht fast doppelt so viel Strom.

Für größere Verbünde oder höhere Last ist die WD Red Pro mit höherer Workload und fünf Jahren Garantie gedacht.

Häufige Fragen zur WD Red Plus 6TB

Was ist der Unterschied zwischen WD60EFPX und WD60EFZX?

Die WD60EFPX dreht mit 5400 statt 5640 U/min, hat 256 statt 128 MB Cache und braucht beim Lesen und Schreiben 4,7 statt 6,2 Watt. Die maximale Transferrate liegt mit 180 MB/s knapp unter den 185 MB/s der WD60EFZX.

Nutzt die WD Red Plus 6TB SMR?

Nein. Western Digital führt alle Red-Plus-Modelle im Datenblatt mit CMR.

Ist die Platte mit Helium gefüllt?

Nein, die WD60EFPX ist laut Datenblatt luftgefüllt.

Wie lange gilt die Garantie?

Western Digital gewährt drei Jahre beschränkte Garantie. Die genauen Bedingungen hängen von der Region ab.

Kann ich die WD60EFPX mit anderen Platten im RAID mischen?

Technisch ja, solange alle Platten CMR nutzen. Ideal ist es, möglichst gleiche Modelle zu verwenden, damit sich Kapazität und Verhalten bei Fehlern nicht unterscheiden.